Durch ein krummes Gegentor haben die Frauen des 1. FC Köln zu Hause gegen den SC Freiburg mit 0:1 verloren.
Bittere Pleite für FC-FrauenKrummes Tor besiegelt erste Heimniederlage

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Pauline Bremer und die FC-Frauen warfen gegen den SC Freiburg alles rein, unterlagen im Heimspiel am Ende aber knapp.

Erste Heimniederlage der noch jungen Saison für die Frauen des 1. FC Köln. Gegen den SC Freiburg unterlag der FC am Samstagnachmittag mit 0:1. Ein krummer Treffer kurz nach der Pause besiegelte die Niederlage.
Nach einer starken Phase mit drei Zu-Null-Siegen in Serie kassierte Köln gegen Freiburg nun die zweite Liga-Pleite in Folge, die Gäste aus dem Schwarzwald zogen durch den Sieg in der Tabelle vorbei.
Ein Tor reicht Freiburg zum Auswärtssieg in Köln
Der FC erwischte zunächst den besseren Start, kontrollierte das Spiel und erarbeitete sich auch erste Gelegenheiten. Von Freiburg war in der Anfangsphase noch überhaupt nichts zu sehen.
Erst mit zunehmender Dauer kamen dann auch die SC-Frauen stärker auf, hatten mit einem Lattenschuss von Ilayda Acikgöz die beste Chance des ersten Durchgangs. Es blieb allerdings auch der einzige Gäste-Abschluss vor der Pause.
Der FC dagegen spielte sich vor allem über Pauline Bremer und Dora Zeller immer wieder vor das Tor der erst 17-jährigen Anna Reimann. Vor allem bei scharfen Hereingaben packte die junge Torfrau aber mehrfach aufmerksam und sicher zu, bereinigte so die Gefahr.
Im zweiten Durchgang begann der FC wieder besser, ein schwerer Patzer von Torhüterin Lisa Schmitz ermöglichte Freiburg dann aber buchstäblich aus dem Nichts die Führung in der 52. Minute.
Carina Brunold wollte von rechts in die Mitte flanken, Vanessa Leimenstoll fälschte noch leicht ab. So segelte der Ball in Richtung Tor, wo Schmitz komplett überrumpelt war und nicht mehr rankam, als der Ball von der Unterkante der Latte über die Linie sprang.
Der FC mühte sich in der Folge zwar nach Kräften und hatte deutlich mehr Spielanteile, biss sich aber an der Freiburger Hintermannschaft die Zähne aus. Vereinzelt schaffte es Köln mal durch die dicht gestaffelte Defensive aus dem Breisgau, allzu viele Abschlüsse verzeichnete das Team von Trainerin Britta Carlson dabei allerdings nicht. Und so war Freiburg dem 2:0 hinten raus über Konter sogar näher als der FC dem Ausgleich.
Für einen großen Schreckmoment sorgte die beim FC eingewechselte Taylor Ziemer dann in der Schlussphase, als sie einem Ball bis an die Grundlinie hinterherhetzte und nicht mehr bremsen konnte.
So knallte sie mit dem Gesicht in den Fangzaun, ging mit Schmerzen sofort zu Boden und musste länger behandelt werden. Für die letzten Minute kam Carlotta Imping für die US-Amerikanerin ins Spiel.
Vor weiteren Spielen der Konkurrenz liegt der FC nun auf Rang sieben mit neun Punkten aus sechs Spielen. Am 17. Oktober geht es nach der Länderspielpause mit dem Heimspiel gegen den Hamburger SV weiter.
