Bei Union Berlin wird es im Sommer Veränderungen im Trainer-Staff geben. Coach Steffen Baumgart spricht dabei von einem „schweren Verlust“.
Wechsel nach England?Baumgart bedauert „schweren Verlust“

Copyright: Christian Charisius/dpa
Trainer Steffen Baumgart beim Spiel von Union Berlin gegen den Hamburger SV.
Aktualisiert
Aus und vorbei nach acht gemeinsamen Jahren: Torwart-Coach Michael Gspurning (44) kehrt Union Berlin den Rücken. Sein im Sommer endender Kontrakt wird nicht erneuert – das war sein eigener Wunsch. Ein Riesenverlust für die Köpenicker! Sie müssen einen wichtigen Mann ziehen lassen, der seit Ende 2017 die Keeper trainierte.
Bereits zu Beginn des Jahres weihte Gspurning den Boss Horst Heldt (56) in seine Absichten ein. Anscheinend hat der Österreicher Lust auf was Neues. Die Gerüchteküche brodelt: Angeblich lockt die englische Premier League den gebürtigen Grazer. Das berichtet „bild.de“.
Torwart-Trainer Michael Gspurning verlässt Union im Sommer
Wie man hört, hat der Torwart-Experte einen großen Traum: Er will wieder ein Team auf dem Level der Champions League coachen. Zusätzlich zu seinem Job bei Union kümmert sich Gspurning seit April 2023 um die Keeper der Nationalmannschaft seines Heimatlandes Österreich.
Schon im Dezember sprach Gspurning über seine weiteren Pläne: „Natürlich freut es mich, wenn meine Arbeit wahrgenommen wird. Auch von Klubseite spüre ich diese Wertschätzung. Ich gehe mit solchen Themen sehr reflektiert um und sie sind Teil des Geschäfts. Entscheidend ist für mich aber, dass ich meinen Horizont stetig erweitere: sportlich, fachlich und menschlich. Mit neuen Impulsen kann ich meine tägliche Arbeit bestmöglich vollbringen und meinen eigenen Entwicklungsweg konsequent weitergehen.“
Der Abgang ist für Baumgart ein „schwerer Verlust“. Er hob Gspurnings Bedeutung für die Mannschaft hervor: „Wir verlieren jemanden, der für die Mannschaft sehr wichtig ist und auch für das Trainerteam, der innerhalb der Torwartgruppe nicht nur eine hohe Akzeptanz genießt, sondern die Truppe führt, das ist natürlich schmerzhaft.“
Baumgart ergänzte: „Michael ist jemand, der bei vielen Stationen unterwegs war, viel gelernt hat, ein sehr offener Mensch ist und immer etwas Neues erleben möchte. Nach einer sehr langen Zeit bei Union hat er sich entschieden, einen neuen Weg zu gehen.“
Während seiner Jahre bei Union machte Gspurning viele Torhüter deutlich besser. Zu seinen Schützlingen zählten unter anderem Rafał Gikiewicz (38) sowie Andreas Luthe (38).
Ganz aktuell hat er Frederik Ronnow (33) zu dem gemacht, was er heute ist: Seit drei Jahren die klare Nummer eins im Kasten der Berliner und einer der bekanntesten Keeper in der Bundesliga. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

