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Tragödie um Ex-Bundesliga-ProfiVon Reh umgerannt: Reiner Wirsching (†63) stirbt nach Unfall

Reiner Wirsching (1. FC Nürnberg) gegen Alfons Higl (1. FC Köln).

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Reiner Wirsching, hier 1991 bei einem Spiel des 1. FC Nürnberg gegen den 1. FC Köln im Zweikampf mit gegen Alfons Higl, ist nach einem Radunfall gestorben.

Der frühere Fußballer Reiner Wirsching ist an den Folgen eines schweren Radunfalls gestorben.

Große Bestürzung in der Fußballszene. Mit nur 63 Jahren ist der einstige Bundesliga-Spieler Reiner Wirsching verstorben. Ein dramatisches Unglück, das sich am späten Donnerstagabend zutrug, war der Grund.

Auf einem Radweg entlang der Bundesstraße 286 nahe Bad Kissingen fuhr Wirsching mit seinem Rad, als ihn unvermittelt ein Reh erfasste. Ohne Helm stürzte der ehemalige Kicker und zog sich dabei schlimmste Verletzungen am Kopf zu. Am Samstag verstarb er an den Folgen. Das berichtet „SPORT1“.

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Eine Person im Straßenverkehr entdeckte den Gestürzten hilflos neben seinem Fahrrad und wählte umgehend den Notruf. Die Diagnose in der Klinik war dann ein Schock: eine gravierende Fraktur der Schädelbasis mit massiven Blutungen. Sein Bruder Dieter Wirsching bestätigte, dass die Mediziner keine Chance auf ein Überleben sahen.

Reiner Wirsching war selbst Arzt, arbeitete nach seiner Bundesliga-Karriere als Spezialist für Orthopädie, Unfallchirurgie sowie Sportmedizin und behandelte zahllose Menschen nach deren Unfällen.

Wirsching etablierte sich in der Bundesliga in den Jahren 1988 bis 1991. Der Angreifer absolvierte für den 1. FC Nürnberg 72 Partien und erzielte dabei 14 Treffer. Sein Teamkollege war zu dieser Zeit die Torwart-Ikone Andreas Köpke.

Hermann Gerland hatte ihn entdeckt, und während seiner Zeit in Nürnberg klopfte Wirsching an die Tür zur Nationalelf. Aber wiederholte schwere Verletzungen bremsten ihn aus und standen einer noch glanzvolleren Laufbahn im Weg.

In Erinnerung bleibt Wirsching ebenso als Mitglied des mythischen Teams vom TSV Vestenbergsgreuth, das 1994 für eine der gewaltigsten Überraschungen im DFB-Pokal verantwortlich war. Der damalige Regionalligist eliminierte den ruhmreichen FC Bayern München, besetzt mit Größen wie Lothar Matthäus, Oliver Kahn und Coach Giovanni Trapattoni, aus dem Turnier.

Seine damaligen Teamkameraden bei dem mittelfränkischen Verein waren unter anderem Frank Schmidt, der jetzige Trainer von Heidenheim, und Harry Koch. Letzterer holte später mit Kaiserslautern den Meistertitel und ist der Vater von Nationalspieler Robin Koch. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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