Für die ganz Großen reicht es noch nicht, meint Ballack.
Ballack-Kritik an BVB-StarEx-Kapitän glaubt nicht, dass er schon bereit für einen Top-Klub ist

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Nico Schlotterbeck hat seinen Vertrag bei Borussia Dortmund verlängert. (Archivbild)
Ballacks knallhartes Urteil: Das fehlt BVB-Star Schlotterbeck noch Der frühere Nationalspieler Michael Ballack (49) hat eine deutliche Einschätzung zur neuen Vereinbarung zwischen Nico Schlotterbeck (26) und Borussia Dortmund. Er stuft den Vorgang als logisch ein, meint jedoch, der Verteidiger sei für den Sprung an die Spitze noch nicht weit genug.
Gegenüber dem Streaming-Anbieter DAZN äußerte Ballack: „Ich glaube auch, dass er noch nicht so weit ist und ihm 1-2 Jahre auf diesem Niveau noch guttun“. Dies meldet auch die „dpa“. Die Begründung des Experten: Die Anspannung beim BVB sei nicht so „ganz groß, wie bei Real oder Bayern“. Eventuell blieben die erhofften Angebote von internationalen Spitzenvereinen für Schlotterbeck auch einfach aus.
Klausel als Knackpunkt? Das steckt laut Ballack dahinter
Am Freitag machte der BVB nach zähen Gesprächen offiziell, dass der Kontrakt mit dem deutschen Nationalverteidiger bis 2031 verlängert wird. Der Haken an der Sache: Der neue Kontrakt beinhaltet anscheinend eine Option zum vorzeitigen Ausstieg – eine Vorgehensweise, die in Dortmund lange als Tabu galt.
Genau darin sieht Ballack die Ursache für die langwierigen Gespräche. „Weil sie Bauchschmerzen haben, weil er so kurzfristig gehen kann. Weil es eben nicht bis 2031 ist im Zweifel, wie es verkauft wird“, analysiert der Fachmann. Er ergänzte: „Aber das ist der moderne Fußball, das ist Part of the Deal.“
Ballack sicher: Schlotterbeck plant schon seinen Abgang
Zwar bescheinigt Ballack dem BVB-Profi noch Raum für Verbesserungen, kritisiert aber zugleich „hier und da noch Fehler“. Solche Patzer, meint er, würden ihm bei den absoluten Top-Vereinen aufgrund des härteren Wettbewerbs nicht durchgehen. (red)
Ballack ist sogar überzeugt, dass Schlotterbeck einen baldigen Wechsel aus Dortmund bereits einkalkuliert. „Wenn ich das als Spieler einfordere vom Club, dann spiele ich mit dem Gedanken, diese Klausel auch zu nutzen. Das ist relativ kurzfristig, das spielt in seinem Kopf eine Rolle“, lautet Ballacks Einschätzung.
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