Die Nächte im Trainingscamp sind für Tim Schreiber der reinste Albtraum. Ein „winziges“ Bett sorgt für Unruhe und sein Zimmerkollege ist alles andere als begeistert.
Kuriose ErklärungZweitliga-Keeper fällt im Trainingslager fünfmal aus dem Bett

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Dresden-Torwart Tim Schreiber hat im Trainingslager Probleme mit seinem Bett.
Für Dynamo Dresden läuft im Camp in Oberösterreich eigentlich alles nach Plan. Die Umstände sind ideal. Aber für Keeper Tim Schreiber (24) werden die Nächte zur Geduldsprobe.
Kaum zu glauben: Der Stammtorwart der letzten Saison fand sich im vornehmen Vier-Sterne-Hotel „Nationalpark Resort Dilly“ in Windischgarsten bereits fünfmal auf dem harten Fußboden wieder!
Kampf um die Nummer 1: „Eli muss jetzt beweisen“
Die Ursache für seine nächtlichen Ausflüge aus dem Bett ist rasch ausgemacht. „Das ist hier halt nur 1,40 Meter breit. Zu Hause habe ich eins mit zwei mal zwei Metern, da ist man Anderes gewohnt“, erläutert Schreiber. Darunter leiden muss auch sein Zimmergenosse Jonas Oehmichen (22).
Der wird durch die Geräusche ständig wach und hat sich zudem über das Schnarchen des Keepers beklagt. Doch eine Abhilfe scheint gefunden: „Jetzt haben wir das mit Nasen-Stripes gelöst und Oehmi hat schon gesagt, dass es die letzte Nacht besser war.“ Das berichtet „bild.de“.
Viel gelassener als die Nächte betrachtet Schreiber die Situation um die Position im Tor. „Konkurrenzkampf ist nicht nur in der Vorbereitung, sondern in der ganzen Saison. Ich sehe das sportlich. Er macht mich besser und die anderen auch. Wir pushen uns gegenseitig“, sagt der Torhüter. Während des klaren 5:0-Erfolgs im Testspiel gegen den Grazer AK war er die erste Stunde auf dem Feld und kassierte kein Gegentor, ebenso wie sein Kollege Elias Bethke (23) nach ihm.
Derzeit läuft alles auf einen Zweikampf zwischen Schreiber und Bethke hinaus, der erst im Winter von Cottbus verpflichtet wurde. Nach seiner gravierenden Knieverletzung kann Lennart Grill (27) zwar wieder am Training teilnehmen, aber noch keine Spiele bestreiten. Daniel Mesenhöler (30) ist als dritter Torwart vorgesehen.
Schreiber zeigt sich zuversichtlich: „Ich konnte in der vergangenen Rückrunde schon mein Potenzial zeigen. Das verstehe ich nicht als Ruhekissen.“ Und er fügt hinzu: „Am Ende liegt der Druck jetzt ein bisschen bei Eli. Er muss jetzt ein Stück weit beweisen, dass er das Niveau hat.“ (red)
Der in Freital geborene Profi hat auch bezüglich seiner Zukunft genaue Pläne. Sein Kontrakt ist bis 2027 gültig und er meint: „Wenn’s nach mir geht, würde ich gern länger hierbleiben.“
Von Vereinsseite gab es diesbezüglich aber noch keine Gespräche, man möchte anscheinend die weitere Entwicklung im Tor abwarten. Die anstehenden Partien gegen den Ligakonkurrenten aus Cottbus sowie den Bundesligisten Union Berlin dürften einen Hinweis geben, wie es mit den Torhütern bei Dynamo weitergeht. (red)

