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Unruhe bei FC-KonkurrentHSV-Star kassiert Strafe nach brisantem Interview

Robert Glatzel (r.) und seine Teamkollegen auf dem Weg zum Training.

Copyright: IMAGO/HMB-Media

Robert Glatzel (r.), hier mit seinen Teamkollegen auf dem Weg zum Training, wird zur Kasse gebeten. 

Beim HSV herrscht Unruhe! Ein nicht genehmigtes Interview von Robert Glatzel sorgt für Ärger. Jetzt folgt die Reaktion des Trainers.

Das war eine klare Ansage! Robert Glatzel (32), Stürmer des HSV, hat mit einem Gespräch in der „Hamburger Morgenpost“ über seinen Reservisten-Status für erheblichen Wirbel gesorgt.

Der Auslöser für den Unmut: Der Spieler informierte den Verein nicht, wie es intern abgemacht ist bei öffentlichen Spieler-Interviews, über seine Äußerungen. Daraufhin musste er bei Coach Merlin Polzin (35) sowie Sportchef Claus Costa (41) vorsprechen.

Glatzel muss nach Interview mit Sanktionen rechnen

Fest steht, dass die Klubführung dieses Vorgehen bestrafen wird. Eine Sanktion für den Angreifer ist somit sicher, auch wenn die genaue Höhe der Strafe noch offen ist. Das berichtet „bild.de“.

Bei der Medienrunde vor der Partie gegen Borussia Dortmund am Samstag (21. März 2026/18.30 Uhr) äußerte sich Polzin dann auch ganz deutlich. Er gestand zwar zu, dass der Frust eines Profis nachvollziehbar sei. „Es ist völlig legitim, dass Spieler, die unzufrieden mit ihren Einsatz-Zeiten oder ihrer Rolle sind, das auch kundtun“, erläuterte er.

Für die Methode, mit der Glatzel an die Presse herantrat, gab es jedoch einen Tadel. „Das andere ist der Vorgang an sich“, hob Polzin hervor: „Das sind natürlich Dinge, die nicht mit den Regeln, die wir im Verein haben und mit der Haltung im Generellen im Einklang sind.“ Es seien schon „klare Worte gefunden“ worden.

Der Trainer nannte auch den sportlichen Grund für Glatzels Bankplatz. Als Neuling in der Liga sei das wichtigste Ziel, „das eigene Tor gut zu verteidigen“. Das Team habe die häufigsten Treffer nach Gegenstößen erzielt, was auf einer soliden Abwehr und flinken Akteuren basiere, die „mit viel Tempo und Energie für Torgefahr sorgen können“.

Ein unmissverständliches Signal an Glatzel, der mit einem Top-Speed von 30,5 km/h zu den weniger schnellen Profis im Aufgebot gehört. Polzin fügte hinzu: In wichtigen Augenblicken sei Glatzels „Profil nicht so passend, für das, was wir als Mannschaft wollen“.

Ob der Angreifer am Wochenende die Fahrt nach Dortmund mitantritt, ließ der Coach gänzlich unklar. „Es kann in alle Richtungen gedacht werden. Der Kader fürs Wochenende steht jetzt noch nicht fest“, sagte Polzin. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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