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DFB-Wende bei DzekoSperre für Schalke-Stürmer halbiert!

FC Schalke 04 - Hannover 96

Copyright: Bernd Thissen/dpa

Edin Dzekos Sperre nach seinem Platzverweis im Spiel gegen Hannover wurde in Frankfurt verhandelt (Archivbild).

Riesen-Erleichterung beim FC Schalke 04! Top-Stürmer Edin Dzeko kommt nach seiner Roten Karte deutlich glimpflicher davon als gedacht und fehlt nur ein Spiel.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat dem Einspruch der Schalker stattgegeben und die ursprüngliche Zwei-Spiele-Sperre gekippt. Wie die dpa berichtet, muss der Angreifer nun nur eine einzige Partie aussetzen. Obendrauf kommt allerdings eine saftige Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro. Der bosnische Nationalspieler fehlt damit nur im Topspiel am Samstag (20.30 Uhr/Nitro und Sky) beim SV Darmstadt 98 und ist gegen den Karlsruher SC wieder dabei.

Rote Karte für hohes Bein – doch kein „rohes Spiel“?

Auslöser war eine Szene im Spiel gegen Hannover 96 (2:2), als Edin Dzeko seinen Kontrahenten Husseyn Chakroun mit dem hohen Fuß am Arm traf. Der Schiedsrichter zeigte ihm dafür die Rote Karte wegen rohen Spiels. Gegen die ursprüngliche Sperre von zwei Partien durch den Einzelrichter legte der Zweitliga-Spitzenreiter aber Protest ein.

Der Verein argumentierte, Dzeko habe die Gesundheit seines Gegenspielers nicht rücksichtslos gefährdet. Nach einer mündlichen Verhandlung am DFB-Campus unter dem Vorsitz von Stephan Oberholz kam das Sportgericht zu einer neuen Bewertung des Vorfalls.

«Nehmen lediglich ein unsportliches Verhalten an»

In der Urteilsbegründung, die der Verband veröffentlichte, erklärte Oberholz: «Wir gehen nach der Beweisaufnahme von einem Sonderfall aus, der von den üblichen Formen des rohen Spiels abweicht.» Man habe die Frage nach rücksichtslosem Verhalten prüfen müssen. «Für das Gericht ist das Verhalten des Spielers unbeholfen, ungelenk und unglücklich, seine Handlung hatte auch keine hohe Intensität, der Gegenspieler wurde lediglich am Unterarm getroffen, sodass wir lediglich ein unsportliches Verhalten annehmen und die Strafe dementsprechend reduzieren konnten.» (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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