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„Sonderfall“DFB ändert Sperre von Schalke-Star Edin Dzeko

Schiedsrichter Robin Braun schickt Edin Dzeko (3.v.r.) vom Platz, nachdem er ihm die Rote Karte gezeigt hat.

Copyright: Bernd Thissen/dpa

Edin Dzeko (3.v.r.) sieht beim Spiel von Schalke 04 gegen Hannover 96 einen Platzverweis und muss vom Feld. 

Das DFB-Sportgericht gibt Schalkes Einspruch gegen die Höhe der Zwei-Spiele-Sperre für Edin Dzeko statt. Der Torjäger fehlt also nur im Spitzenspiel in Darmstadt. Zusätzlich gibt es eine Geldstrafe.

Torjäger Edin Dzeko (40) vom FC Schalke 04 wird nun doch nur für ein Spiel gesperrt.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat dem Einspruch des Zweitliga-Spitzenreiters gegen die Zwei-Spiele-Sperre stattgegeben und änderte die Strafe auf ein Spiel Sperre plus 20.000 Euro Geldstrafe ab.

Schalke 04: Sperre von Edin Dzeko um ein Spiel reduziert

Somit muss der bosnische Nationalspieler nur im Spitzenspiel am Samstag (21. März 2026/20.30 Uhr) beim SV Darmstadt 98 pausieren und darf im darauffolgenden Heimspiel gegen den Karlsruher SC wieder mitspielen.

Dzeko hatte beim 2:2 gegen Hannover 96 seinen Gegenspieler Husseyn Chakroun (21) mit dem hohen Fuß am Arm vor dem Oberkörper getroffen.

Dafür sah er wegen rohen Spiels die Rote Karte und wurde im Einzelrichterverfahren zu einer Sperre von zwei Partien verurteilt. Schalke legte Einspruch ein.

Nach Ansicht des Vereins habe Dzeko kein Foul begangen, das die Gesundheit des Gegenspielers rücksichtslos gefährdete, wie es der DFB in seinem Einzelrichterurteil darstellte. Es folgte eine mündliche Verhandlung des Sportgerichts unter dem Vorsitz von Stephan Oberholz am DFB-Campus.

Zur Urteilsbegründung sagte Oberholz laut Verbandsmitteilung: „Wir gehen nach der Beweisaufnahme von einem Sonderfall aus, der von den üblichen Formen des rohen Spiels abweicht.“ Man habe die Frage beantworten müssen, ob rücksichtsloses Verhalten vorliege.

Und weiter: „Für das Gericht ist das Verhalten des Spielers unbeholfen, ungelenk und unglücklich, seine Handlung hatte auch keine hohe Intensität, der Gegenspieler wurde lediglich am Unterarm getroffen, sodass wir lediglich ein unsportliches Verhalten annehmen und die Strafe dementsprechend reduzieren konnten.“ (dpa)

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