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Union-Sieg gegen FC Max Kruse meckert schon über Luxus-Problem: „Keinen Bock“

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Max Kruse (r.) beim Sieg gegen den 1. FC Köln am Samstag (13. März) im Zweikampf mit Ellyes Skhiri. Während der FC im Tabellenkeller steckt, plagen Union Berlin erste Luxus-Sorgen.

Berlin – Union Berlin hat sich durch den 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln am Samstag (13. März) im Rennen um die Teilnahme am europäischen Geschäft erstmals ein wenig abgesetzt. Noch ist nicht klar, ob der siebte Platz am Ende für Europa reicht, allerdings sind die Aussichten gut: Nur ein Pokalsieg von Werder Bremen könnte die Teilnahmeberechtigung für den Europapokal noch verhindern.

  • Union Berlin weiter auf Europa-Kurs
  • Max Kruse winkt bei Conference League genervt ab
  • Union hofft auf Teilnahme an Europa League

Vor dem Spiel zwischen Stuttgart und Hoffenheim am Sonntag (18 Uhr) liegen die Hauptstädter vier Punkte vor Platz acht. Allzu groß ist die Europa-Euphorie in Berlin allerdings nicht – im Gegenteil.

Union Berlin hat keine Lust auf Teilnahme an Conference League

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Denn anders als in den Vorjahren würde dieser siebte Platz nicht etwa für die schon nur mäßig beliebte Europa League reichen. Stattdessen startet die Bundesliga in der kommenden Saison mit einem Teilnehmer in der neu gegründeten Europa Conference League – bis zu ihrer offiziellen Benennung auch als „Europa League 2“ bekannt.

Und genau so fühlt sich die Aussicht für Union Berlin offenbar an. Denn statt der Euphorie, dass bereits im zweiten Bundesliga-Jahr die Teilnahme am europäischen Geschäft winkt, geht bei den Eisernen offenbar die Angst um. In einem sportlich und wirtschaftlich nur mäßig attraktiven Wettbewerb quer durch den Kontinent reisen zu müssen? Union winkt dankend ab.

Union Berlin: Max Kruse winkt bei Aussicht auf Conference League ab

Am deutlichsten nach dem Spiel gegen den 1. FC Köln wurde Max Kruse (32). Der hat in seiner Karriere zwar erst siebenmal mit Borussia Mönchengladbach Europa League und neunmal mit dem VfL Wolfsburg Champions League gespielt. Weitere Einsätze im neuen UEFA-Wettbewerb würde der ehemalige Nationalspieler allerdings gerne vermeiden.

„Europa League hätte ich Bock drauf. Europa Conference League hätte ich irgendwie keinen Bock drauf. Ich weiß noch nicht einmal, was das ist“, wurde er nach Spielschluss am Mikrofon von Sky deutlich.

Das Europa-Szenario, in Berlin eher Horror statt Wunschvorstellung. Kruse weiter: „Ja schön. Da können dann andere spielen. Ich glaube, wir haben genug Wettbewerbe. Und dabei sollte es glaube ich auch bleiben. Denn wenn es jetzt noch einen gibt, dann herzlichen Glückwunsch.“

Und noch etwas brachte Kruse in Rage: Zur Siegesfeier in der Kabine wurde Pizza serviert, allerdings nur mit Gemüse. „Was ne Scheiße hier, nicht mal ordentliche Pizza hier“, polterte er in seiner Instagram-Story und schwenkte mit der Kamera auf den Belag aus Möhrchen, Brokkoli und Zucchini.

Union Berlin steht vor zweiter Europapokal-Teilnahme der Vereinsgeschichte

Auch Teamkollege Grischa Prömel (26) traf die Nachfrage nach Europa laut „Kicker“ unvorbereitet. Schon Anfang März hatte er in einer Medienrunde offen zugegeben: „Das ist für mich neu“.

Die Europa Conference League ist vor allem für die Vertreter der kleineren Ligen in Europa gedacht. Aus den Top-Ligen wie Bundesliga, Premier League oder LaLiga nimmt jeweils nur ein Team teil.

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Den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich von Max Kruse gegen den 1. FC Köln am Samstag (13. März) bejubelte Union euphorisch. Die möglichen Konsequenzen des 2:1-Erfolgs sorgten für weniger Freude.

Noch ist offen, ob und wo Union nächstes Jahr in Europa mitmischen darf. Doch schon jetzt wird deutlich: Eine ähnlich große Euphorie wie die Europa-Premiere 2001 wird in er Hauptstadt keinesfalls entfacht.

Damals hatten sich die Eisernen als Zweitligist durch den Einzug ins Pokalfinale (0:2 gegen Schalke 04) für den UEFA Cup qualifiziert. In Runde eins gelang das Weiterkommen gegen Valkeakosken Haka aus Finnland. In der zweiten Runde war schließlich gegen Litex Lovetch aus Bulgarien Schluss. (bc)

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