+++ EILMELDUNG +++ Spezielle Wetterlage Fallböe wütet in Köln-Rath – DWD warnt erneut vor Hitze

+++ EILMELDUNG +++ Spezielle Wetterlage Fallböe wütet in Köln-Rath – DWD warnt erneut vor Hitze

„Taktlos und unangemessen“TV-Reporterin muss sich bei WM-Teilnehmer entschuldigen

TV-Reporterin Abigail Vélez fiebert bei der WM 2026 mit den USA. In einem Fernsehbeitrag schoss sie allerdings ein wenig über das Ziel hinaus.

Die WM 2026 startet in die entscheidende Phase! Ab Sonntag (28. Juni) geht es los mit der K.o.-Runde und den ersten 16 Schicksalsspielen des Turniers. TV-Reporterin Abigail Vélez hat das Sechzehntelfinale schon einmal auf ihre Weise angeheizt.

Die Journalistin vom US-Sender ABC7 wollte das TV-Publikum auf das Duell der Gastgeber gegen Bosnien einstimmen, agierte dabei aber etwas zu forsch. Nun hat sie sich in einem Statement auf ihrem Instagram-Kanal beim kommenden US-Gegner entschuldigt.

Abigail Vélez im WM-Fieber etwas zu forsch

„Die USA spielen in der nächsten Runde am kommenden Donnerstag gegen Bosnien. Eine Sache zu Bosnien: Ich könnte nicht mal sagen, wo das auf der Karte liegt. Ich weiß rein gar nichts über Bosnien und es interessiert mich auch überhaupt nicht“, sagte Vélez – ganz offensichtlich beim Versuch, die US-Fans auf die Begegnung einzuschwören.

Ironie des Schicksals: Almin Karamehmedovic, Chef des Dachsenders ABC News, ist Bosnier. Schnell regte sich zudem bei Social Media Kritik an den Worten von Vélez, der vielfach Ignoranz vorgeworfen wurde.

Gerade im Land des WM-Ausrichters sollten die Teilnehmer mit mehr Respekt behandelt werden, so die häufig geäußerte Meinung. Und in Bosnien fühlten sich viele Fans unwürdig behandelt, machten ihrem Ärger anschließend im Internet Luft.

Bei der Moderatorin blieb die Resonanz nicht unbemerkt, am späten Samstagabend meldete sie sich bei Instagram mit einem Statement zu Wort und bat Bosnien um Entschuldigung.

„Bei meinem schlechten Versuch, ein wenig Spaß in diese WM-Veranstaltung zu bringen, bin ich zu weit gegangen und habe live eine unüberlegte Bemerkung geäußert, die taktlos und unangemessen war“, hieß es zu Beginn des Beitrags, den sie auf ihrem Profil mit rund 21.000 Followern veröffentlichte.

„Ich entschuldige mich bei der Bevölkerung Bosniens und der bosnischen Fußballnationalmannschaft. Bei der Weltmeisterschaft soll es um die Verbundenheit auf der ganzen Welt gehen, und meine Bemerkung entsprach nicht diesem Geist“, schrieb Vélez weiter.

Bei ihren bisherigen Einsätzen als WM-Reporterin hatte Vélez viel Spaß rund um die Spiele, teilte bei Instagram bereits ein Best-of ihrer Einsätze in der Vorrunde.

Auch um Kampfansagen war sie nicht verlegen, tönte vor dem zweiten Gruppenspiel in Richtung Australien: „Die sind nicht bereit für uns!“ Der Bosnien-Ärger dämpfte diese Stimmung vor dem Start in die K.o.-Phase zunächst einmal.

Frust bei Cristiano Ronaldo.
Portugal nur Zweiter
Ex-FC-Stürmer verteidigt Platz eins gegen Ronaldo und Co.