Im ZDF wurde vor dem dritten WM-Spiel von Portugal natürlich auch über Cristiano Ronaldo gesprochen. Experte Christoph Kramer hatte einen ungewöhnlichen Tipp für CR7.
CR7 nicht mehr Weltklasse?ZDF-Experte Kramer hat genug: „Das ist das Furchtbare daran!“

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Wenn die portugiesische Nationalmannschaft spielt, kommen die Moderatoren und Experten nicht um Cristiano Ronaldo (41) herum. So auch bei der WM 2026.
Im Auftaktspiel enttäuschte CR7 beim 0:0 gegen den Kongo zusammen mit seinen Teamkollegen auf ganzer Linie. Gegen den nächsten Fußballzwerg aus Usbekistan erzielte der Weltstar beim 5:0-Kantersieg schließlich einen Doppelpack.
Kramer über CR7: „Das ist das Furchtbare daran“
Nach der anfänglichen Kritik wurde der 41-Jährige nach der überzeugenderen Vorstellung gegen Usbekistan wieder gefeiert. Zu Recht? Das fragte ZDF-Moderator Jochen Breyer (43) die Experten neben ihm vor der Portugal-Partie gegen Kolumbien in der Nacht von Samstag auf Sonntag: „Ist die Kritik zu Recht leiser geworden, oder sagt ihr, es war ,nur Usbekistan‘?“
Fritzy Kromp (41) wollte zuerst antworten: „Das würde ich schon sagen. Usbekistan war deutlich schwächer. Und das erste Spiel von Portugal war eine Riesen-Enttäuschung.“
Danach ging Per Mertesacker (41) auf die Breyer-Frage ein: „Gefühlt nimmt er zu viel am Spiel teil, aber gegen Usbekistan hat er noch den einen oder anderen Geistesblitz gehabt.“ Dieser Meinung war sein Kollege Christoph Kramer (35) aber überhaupt nicht und grätschte sofort energisch dazwischen.
„Nein!“, preschte der 35-Jährige vor: „Der nimmt meines Erachtens zu viel am Spiel teil. Was mir an Portugal gerade nicht so gefällt: Sie haben wirklich so gar keine Tiefe und auch offensiv so ein enges Feld. Im Mittelfeld haben sie mit Vitinha oder auch Bruno Fernandes so viele gute Zocker.“
Dann hatte er einen recht ungewöhnlichen Tipp für CR7, wie er auch selbst zugeben musste: „Cristiano Ronaldo, der soll sich – das hört sich jetzt doof an, aber das meine ich komplett ernst – am besten ins Abseits stellen.“
Der fünfmalige Champions-League-Sieger komme seinen Mitspielern immer zu sehr entgegen und wolle unbedingt mitspielen: „Das ist das Furchtbare daran. Er will sich irgendwo die Kontakte holen, wo ich mir denke: ,Nein, du bist am Ende derjenige, der im Sechzehner der Killer sein muss. Aber du darfst jetzt nicht anfangen, das Feld kleinzumachen.‘“
Mertesacker versuchte dann noch, etwas Positives an der ganzen Sache zu sehen: „Er hat einen Vorteil: Die anderen Spieler suchen ihn alle noch im Moment.“ Aber auch damit wollte sich Kramer nicht zufrieden geben: „Ich weiß aber nicht, ob das ein Vorteil für Portugal ist. Für ihn ja, für Portugal nicht!“

