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Tränen im TV-InterviewBundesliga-Stürmer umarmt ZDF-Reporterin nach WM-Drama

Umarmung von Michael Gregoritsch und Amelie Stiefvatter.

Copyright: Screenshot ZDF

Michael Gregoritsch umarmt ZDF-Reporterin Amelie Stiefvatter beim Interview nach dem Österreich-Drama gegen Algerien.

Mehr Drama ging nicht beim Vorrunden-Endspiel für Österreich: Erst in letzter Sekunde zog Ralf Rangnick mit seiner Mannschaft in die K.o.-Runde der WM 2026 ein.

Dieses Gruppen-Finale geht in die WM-Geschichte ein! Tagelang wurde vor dem Spiel zwischen Österreich und Algerien (3:3) über einen möglichen Ergebnis-Pakt für das gemeinsame Weiterkommen spekuliert, dann entwickelte sich in Kansas City in der Nachspielzeit das ganz große Drama.

Beim Stand von 2:2, das beiden Teams zum Sprung ins Sechzehntelfinale gereicht hätte, nahmen die Länder in der Schlussphase drei Gänge raus. In den Schlussminuten schoben die Algerier den Ball nur noch locker durch die eigenen Reihen, Österreich griff kaum noch an. Plötzlich zappelte der Ball im Netz und die Alpenrepublik stand vor dem Aus.

Michael Gregoritsch nach Österreich-Krimi überwältigt

Riyad Mahrez (35) traf in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 3:2 für Algerien ins lange Eck, als die Nordafrikaner aus dem Nichts plötzlich noch einmal in die Offensive gingen.

Die Rache für die Schande von Gijón, als Deutschland und Österreich dank einer Ergebnis-Absprache bei der WM 1982 Algerien aus dem Turnier geworfen hatten?

Österreich stand mit dem Rücken zur Wand und unmittelbar vor dem Aus, warf voller Verzweiflung noch einmal alles nach vorne. Und mit der letzten Aktion gelang tatsächlich noch der Ausgleich durch den früheren Bundesliga-Stürmer Sasa Kalajdzic (28), der erst wenige Sekunden zuvor eingewechselt worden war. Ein anderes bekanntes Bundesliga-Gesicht war nach Abpfiff von seinen Gefühlen überwältigt.

Stürmer Michael Gregoritsch (32), der den Treffer vorbereitet hatte, fehlten im ZDF-Interview zeitweise die Worte. „Gott sei Dank gibt es Wunder“, brachte er hervor, woraufhin Reporterin Amelie Stiefvatter (35) entgegnete: „So ganz realisiert haben Sie es, glaube ich, noch nicht, oder? So gelöst bekomme ich Sie nicht mit.“

Erneut rang Gregoritsch nach Worten, hielt erst mal länger inne und sagte dann mit tränenerstickter Stimme: „Wir waren halt raus für ein paar Minuten. Und wir sind noch dabei.“ Jetzt wartet Mit-Favorit Spanien auf die ÖFB-Auswahl.

Nachdem das Minimalziel auf dramatische Art und Weise erreicht wurde, will Gregoritsch nun „gut essen, gut regenerieren und dann haben wir dieses Spiel, das wir wollten – cool!“ Zum Abschied nahm der noch immer sichtlich aufgewühlte Stürmer des FC Augsburg die Reporterin erleichtert in den Arm, die entließ ihn daraufhin mit einem Lächeln aus dem Gespräch.

Florian Wirtz, Leroy Sané und Felix Nmecha jubeln über ein Tor.
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