Tuchel zum DFB?Watzke lüftet brisantes Geheimnis um Bundestrainer-Job

Das WM-Aus 2022 war ein Schock. DFB-Vize Watzke hatte damals einen Top-Trainer als Bundestrainer im Kopf. Eine Enthüllung, die jetzt für Wirbel sorgt.

Die vorzeitige Heimreise von der WM 2022 in Katar ist beim DFB eine offene Wunde.

Nun sorgt eine Offenbarung für Aufsehen, die es in sich hat: Hans-Joachim Watzke (67) spielte nach der Blamage mit dem Gedanken an eine spektakuläre Personalie, um das DFB-Team neu auszurichten.

Trotz Zoff in Dortmund: Watzke mit klarem Tuchel-Urteil

Im TV-Format „Meine Geschichte“ auf Sky ließ der Vize-Chef des DFB im Dialog mit Riccardo Basile (34) die Katze aus dem Sack. Auf die Nachfrage, ob Thomas Tuchel (53) zu dieser Zeit eine Option für den Posten des Nationaltrainers war, kam Watzkes Bekenntnis: „Ja, im Sommer nicht. (…). Aber die Idee hätte ich schon gehabt.“

Nach dem peinlichen Scheitern bei der WM habe er „schon mal so in der Nacht oder zwei Nächte lang“ gegrübelt. Aber aus der Überlegung wurde nichts Konkretes, weil andere die Verantwortung trugen. So machte Hansi Flick weiter. Das berichtet „sportbild.bild.de“.

Ein Gedanke mit Zündstoff, denn die Beziehung der beiden war seit den gemeinsamen Tagen beim BVB schwer beschädigt. Insbesondere nach dem Attentat auf den Teambus im Jahr 2017. Bis heute bestreitet Watzke vehement die Anschuldigung, er hätte das Team damals gezwungen, anzutreten.

Aber der 67-Jährige hat mit der Vergangenheit offenbar abgeschlossen. Auf die Nachfrage nach Vergebung macht er deutlich: „Nein. Es geht auch gar nicht um verzeihen oder nicht verzeihen.“ Ihre Beziehung sei heute locker, ein normaler Austausch möglich. Für Watzke ist Tuchel „nach wie vor für ein exzellenter Trainer.“

Das unterstreicht auch sein deutliches Plädoyer, als Thomas Tuchel im Januar 2025 die englische Nationalelf übernahm. Watzkes Botschaft an die dortigen Bosse war unmissverständlich: „Könnt ihr blind machen. Kriegt einen der besten Trainer.“

Ein deutlicher Beleg dafür, dass die professionelle Anerkennung für die Leistung des Coaches größer ist als frühere Meinungsverschiedenheiten. (red)

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