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TV-Experte bei RTL Bei Fußball-Fans in der Kritik: Steffen Freund wehrt sich gegen Vorwürfe

Steffen Freund hält als Experte am TV-Pult ein Mikro in der Hand

Steffen Freund, hier bei einem Auftritt als TV-Experte bei der Champions League für Servus TV, ist bei RTL seit Jahren als Co-Kommentator an Bord.

Steffen Freund begleitet die Fußball-Übertragungen bei RTL seit Jahren als Experte und Co-Kommentator. Kritik in den sozialen Netzwerken gibt es bei vielen seiner Auftritte – teils zu Unrecht, wie Freund selbst findet.

Nicht nur bei Länderspielen gehören TV-Experten untrennbar zum Begleitprogramm der TV-Sender dazu – doch an den Ex-Profis scheiden sich unter Fußballfans regelmäßig die Geister. Zu den Personalien, die bei praktisch jedem Auftritt heiß diskutiert werden, zählt auch Steffen Freund (52).

Der frühere Nationalspieler gehört bei RTL inzwischen zum Inventar, doch die gewohnt leidenschaftliche Interpretation seiner Rolle als Co-Kommentator und Experte bringt dem Europameister von 1996 vor allem in den sozialen Netzwerken regelmäßig Kritik ein. Verständnis bringt Freund dafür nur bedingt auf.

RTL: Steffen Freund kann mit Kritik bei Social Media leben

In einem „Spiegel“-Interview verteidigte er am Montag (26. September 2022) vor seinem RTL-Auftritt beim Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in England seinen Stil am Mikrofon und ließ durchblicken: Die teils massiv formulierte Kritik bekommt er durchaus mit.

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„Man kann mich gerne kritisch beurteilen, das ist in Ordnung“, sagte Freund und stellte heraus, dass er sich inhaltlich intensiv auf jede einzelne Begegnung vorbereite: „Mein Anspruch ist es immer, hohe inhaltliche Qualität zu liefern und dabei für den Zuschauer verständlich zu bleiben.“

Dabei könne es durchaus vorkommen, dass er im Eifer des Gefechts auch mal über das Ziel hinausschieße. Emotionen und vereinzelte Schreie ins Mikrofon gehören für ihn dennoch untrennbar zum TV-Job: „Sie wollen vor dem Fernseher doch nicht ein Stofftier als Experten haben.“

Steffen Freund seit Jahren TV-Experte bei RTL

Speziell auf Twitter lassen sich Fußball-Fans immer wieder über die Eigenarten von Freund aus.

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Die Vorwürfe: er kommentiere zwar emotional und nah am Geschehen, reduziere dabei bisweilen aber die bei Reporterinnen und Reportern übliche Distanz auf ein Mindestmaß, sei dazu nicht selten auffallend leidenschaftlich aufseiten bestimmter Mannschaften – etwa der deutschen Vertreter im Europapokal.

„Ich glaube, den Anspruch, es allen recht zu machen, habe ich noch nie gehabt“, verteidigt sich Freund, der jede Art von Kritik akzeptieren kann, solange sie nicht, wie heutzutage durchaus üblich, auch unter die Gürtellinie geht.

Einen anderen Stil als bislang gewohnt werde es daher auch in Zukunft nicht geben, kündigte Freund an: „Das Direkte, ist das, wofür Steffen Freund steht. Wenn der den Mund aufmacht, dann gibt es klare Aussagen. Und auf die Zunge beißen, das kann ich überhaupt nicht.“ (bc)

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