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Blutiger Assist-HeldGinter blutet für Freiburg und liefert geniale Hacken-Vorlage

Musste immer wieder behandelt werden: Matthias Ginter.

Copyright: Torsten Silz/dpa

Musste immer wieder behandelt werden: Matthias Ginter.

Was für ein Einsatz! Freiburgs Abwehrchef spielt mit blutender Nase und liefert die Vorlage des Spiels.

Ginter blutet und zaubert! Trotz kaputter Nase wird er zum Matchwinner. Die lange Nachspielzeit ging zu einem Großteil allein auf das Konto von Matthias Ginter (32). Der Spieler, der 2014 Weltmeister wurde, brauchte wiederholt medizinische Versorgung. Seine Nase stoppte einfach nicht zu bluten, nachdem ihn Sheraldo Becker in Minute 20 getroffen hatte.

Nach dem 1:0-Erfolg des SC Freiburg gegen den FSV Mainz 05 gab Ginter dann sein Statement ab. „Mich hat es genervt, jeden im Stadion hat es auch genervt. Aber ich konnte nichts dafür, ich habe auch in der Halbzeit alles versucht“, erklärte der Verteidiger. Zum Gespräch mit der Presse kam der Abwehrboss mit einem dicken Stopfen in seinem rechten Nasenloch.

Blutiger Einsatz: Ginter glänzt mit Zauber-Hacke

Doch der Stopfen hielt nicht lange. „Ich darf nicht lachen“, meinte der 32-Jährige – und schon fiel die Tamponade erneut heraus, wie die dpa berichtet. In den Gängen des Stadions musste sich Ginter das Blut mit einem roten Tuch vom Gesicht tupfen.

Sein Coach Julian Schuster würdigte den enormen Kampfgeist seines Abwehrspielers: „Es kann schon sein, dass da ein bisschen was kaputtgegangen ist. Das ist ja gerade so sinnbildlich, was Matze alles reinwirft. Für Donnerstag wird es in keinster Weise ein Problem sein.“

Und wie Ginter alles gab! Trotz der Verletzung schaffte der Verteidiger kurz nach dem Wiederanpfiff die alles entscheidende Vorarbeit zum Siegtor von Lucas Höler. Und das auch noch absolut genial mit der Hacke! Eine Aktion, die er nach einem Einwurf „intuitiv“ ausgeführt habe, so der Freiburger.

Torjubel von Schütze Höler und Assistgeber Ginter.

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Torjubel von Schütze Höler und Assistgeber Ginter.

Für den Verein aus Freiburg steht nun die Europa League im Fokus. Am Donnerstag folgt das Viertelfinale gegen Celta Vigo. Die erste Begegnung mit dem spanischen Team konnten die Freiburger bereits mit 3:0 für sich entscheiden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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