Per Mertesacker wird intensiv für einen Job beim DFB ins Gespräch gebracht. Vor dem WM-Viertelfinale zwischen Spanien und Belgien äußerten sich sowohl er als auch Christoph Kramer dazu.
Neuer Job beim DFB?ZDF-Experte zögert: „Ich will Uli Hoeneß jetzt nicht widersprechen“

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Bei Per Mertesacker und Christoph Kramer ging es vor dem WM-Viertelfinale auch um einen möglichen DFB-Job.

Wird er der dritte Mann neben Jürgen Klopp und Rudi Völler? Per Mertesacker wird seit Tagen für einen Job beim DFB ins Gespräch gebracht.
Mertesacker ist laut „Bild“ erster Kandidat für die Nachfolge des zum Jahresende ausscheidenden DFB-Geschäftsführers Andreas Rettig. Für den ZDF-Experten warben zuletzt auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus und Bayern-Patron Uli Hoeneß.
Mertesacker direkt auf DFB-Job angesprochen
Vor dem Spiel Spanien gegen Belgien wollte es ZDF-Moderator Jochen Breyer ganz genau wissen. „Per, du bist an die zwei Meter lang, glaube ich. Bist du in den letzten Tagen noch ein bisschen gewachsen, vielleicht sogar über die Zwei-Meter-Schwelle, aufgrund der ganzen Komplimente, die du gerade bekommst?“, fragte Breyer seinen Kollegen.
Schließlich melde sich derzeit, so Breyer, „fast täglich irgendeine gewichtige Stimme im deutschen Fußball und sagt: Per Mertesacker muss zum DFB, Per Mertesacker muss den deutschen Fußball retten.“
Anders als der designierte Bundestrainer Klopp, der als Experte bei MagentaTV früh Gespräche zwischen ihm und dem DFB bestätigt hatte, wollte sich der ehemalige DFB-Abwehrspieler aber nicht allzu tief in die Karten blicken lassen.
„Ich glaube, ich bin wirklich gewachsen in den letzten Tagen, weil es natürlich super schön ist, ein positives Echo zu bekommen von den Fußballgrößen dieses Landes“, sagte der Rio-Weltmeister: „Es ist schön zu lesen, aber ich weiß, ich bleibe auf dem Boden der Tatsachen, fühle mich hier immer noch super wohl und du willst mich natürlich auch noch nicht loswerden.“
Die letzten Worte waren direkt an Breyer gerichtet, der seinen Experten in der Tat gerne noch länger behalten würde. „Ich will dich auf gar keinen Fall loswerden. Ich will dich ganz grundsätzlich nicht loswerden“, erwiderte Breyer, der sein Glück nun bei Christoph Kramer versuchte. „Uli Hoeneß hat den schönen Satz gesagt: Alles, was Per im Fernsehen sagt, hat Hand und Fuß“, sagte Breyer an den anderen Experten gerichtet: „Chris, hat er recht?“
Kramer pustete einmal tief durch, zögerte und antwortete dann grinsend: „Ich würde Uli Hoeneß ... Ist natürlich eine Zwickmühle jetzt. Also ich will Uli Hoeneß jetzt nicht widersprechen. Aber ja, doch, Hand und Fuß hat es schon. Ist manchmal nicht richtig, aber Hand und Fuß hat es schon.“
Nachdem sich das Gelächter im Studio wieder gelegt hatte, versuchte es Breyer dann doch nochmal bei Mertesacker. „Per, jetzt einmal ohne Flachs: Gibt es irgendeinen Stand, den du uns mitteilen willst? Fliegt die DFB-Spitze von New York, von Jürgen Klopp, direkt hier nach Berlin zu dir?“, fragte der Moderator.
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Doch Mertesacker blieb standhaft: „Noch hat sich keiner angemeldet bei mir. Deswegen bleibt alles beim Alten. Und wenn, dann bist du der Erste, der es erfährt.“
Ungeachtet dieser vagen Aussagen könnte die Rettig-Nachfolge für Mertesacker gut passen. Denn der langjährige Leiter der Nachwuchsakademie des FC Arsenal plant einen „Urlaub“ mit anschließender Auszeit, „um zu reflektieren, was ich alles erlebt habe“, wie er zuletzt gesagt hatte.
Ein Einstieg Anfang 2027 könnte daher gut passen. An seiner Seite käme Nachwuchsdirektor Hannes Wolf laut „Kicker“ eine noch prominentere Rolle zu. (mit sid)
