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Einsatz mit offenem EndeNRW-Polizist in den USA: Sein Job hängt vom Erfolg des DFB-Teams ab

Informationszentrum der Polizei

Copyright: Thomas Banneyer/dpa

Polizeibeamte arbeiten gemeinsam an einem Arbeitsplatz im International Police Cooperation Center (IPCC) zur UEFA EURO 2024. (Archivbild)

NRW-Cop in den USA: Sein Rückflug hängt an der DFB-Elf!

Ein Beamter aus Nordrhein-Westfalen ist für eine spezielle Aufgabe zur Weltmeisterschaft nach Amerika geflogen. Wie lange er bleibt, entscheidet sich auf dem Rasen – denn sein Job ist an das Abschneiden des DFB-Teams geknüpft. Ein schnelles Turnier-Aus wäre für ihn persönlich bitter.

Die Länge dieser polizeilichen Mission ist direkt an das Abschneiden der deutschen Nationalelf gekoppelt: Ein Beamter aus NRW wird in den Vereinigten Staaten im WM-Lagezentrum als Kontaktperson für die deutsche Polizei fungieren. Das gab das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW bekannt. Demnach hat sich Polizeioberrat Mika Stalleicken zum International Police Cooperation Center in Leesburg, Virginia, begeben.

Reul verteidigt verjährte Überstunden bei Polizei

Copyright: Fabian Strauch/dpa

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) bei der Eröffnung des International Police Cooperation Center zur Fußball-EM 2024 in Neuss. (Archivbild)

Die direkte Verbindung nach Duisburg

Stalleicken ist bei dieser wichtigen Tätigkeit aber nicht im Alleingang unterwegs. Er wird von einem Team aus Polizistinnen und Polizisten in Duisburg unterstützt. Diese sind Teil der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze und analysieren umgehend alle eintreffenden Meldungen. Zudem ist eine Repräsentantin des Bundeskriminalamtes im Kooperationszentrum in den USA vor Ort. Die Einsatzkräfte aus den teilnehmenden WM-Nationen sollen gemeinsam dabei helfen, Ausschreitungen und Unruhen im Umfeld des Turniers zu unterbinden.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) erklärte dazu: „Unser Verbindungsbeamter vor Ort hält den Draht nach Duisburg, tauscht Infos schnell aus und sorgt dafür, dass Risiken früh gesehen und Störer rechtzeitig gestoppt werden“.

Bundeskanzler Scholz und NRW-Innenminister Reul besuchen IPCC

Copyright: Fabian Strauch/dpa

Auf einem Display steht «Welcome to the International Police Cooperation Center 2024». (Archivbild)

Rückkehr? Das entscheidet die DFB-Elf

Reul ergänzte: „Damit zeigen wir auch den Gastgebern: Auf die deutsche Polizei ist Verlass, wenn es um die Sicherheit unserer Fans im Ausland geht.“ Die Weltmeisterschaft könne so „für die Menschen das sein, was sie sein soll: ein friedliches Fußballfest, mit Spannung auf dem Platz, nicht daneben“.

Wie lange die Mission in Amerika andauert, ist jedoch noch ungewiss. Der Grund dafür ist einfach: Alles ist an den sportlichen Erfolg des deutschen Teams gekoppelt. Bereits bei der Weltmeisterschaft in Katar war mit dem Turnierende für die Mannschaft und dem Aufbruch der Anhänger auch der Job für die deutsche Polizei beendet.

Markus Hattwig, der Direktor des Landesamtes, drückt die Daumen für einen langen Aufenthalt. Stalleicken dürfe sich für seine Heimreise „gern Zeit bis nach dem Finale am 17. Juli Zeit lassen“. Ein zeitigerer Rückflug würde ja das vorzeitige Aus für die Nationalelf bedeuten.

Bundeskanzler Scholz und NRW-Innenminister Reul besuchen IPCC

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Polizisten bei der Arbeit im International Police Cooperation Center zur Fußball-EM 2024. (Archivbild)

EM 2024 in Deutschland als Blaupause

Ein vergleichbares internationales Kooperationszentrum existierte ebenfalls bei der Europameisterschaft 2024 hierzulande. In diesem EM-Lagezentrum in Neuss nahe Düsseldorf versammelten sich für vier Wochen mehr als 300 Polizeikräfte des Bundes, der Länder und aus den 24 teilnehmenden Nationen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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