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„Finde ihn überragend“Klopp-Neuling: Matthäus überrascht Moderatorin

Lothar Matthäus spricht mit Laura Papendick und Rudi Völler.

Copyright: IMAGO/ANP

Lothar Matthäus war als RTL-Experte zu Gast in der BayArena.

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Lothar Matthäus schwärmt von einem DFB-Neuling. Doch es ist nicht der Name, mit dem Laura Papendick gerechnet hat.

In der Europa League hat Bayer Leverkusen Olympique Marseille zu Gast. Ein besonderes Spiel für DFB-Sportdirektor Rudi Völler, der für beide Vereine aktiv war. Selbstverständlich drücke er an diesem Abend aber vor allem der Werkself die Daumen, stellte der frühere Weltklasse-Stürmer am RTL-Mikro klar. Das half allerdings nicht, Leverkusen verlor mit 0:1.

Neben den Vorberichten auf das Spiel der Leverkusener ging es beim Kölner Sender am Donnerstagabend aber auch um die zweite Kader-Nominierung von Bundestrainer Jürgen Klopp. Nach dem XXL-Aufgebot, aufgeteilt auf die insgesamt vier Spiele im September/Oktober, berief Klopp diesmal lediglich 24 Spieler.

Lothar Matthäus schwärmt von DFB-Neuling

Dass sich darunter auch die Neulinge Brajan Gruda (RB Leipzig), Finn Jeltsch (VfB Stuttgart) und Wael Mohya (Borussia Mönchengladbach) befinden, freut auch Lothar Matthäus. Der DFB-Rekordspieler brachte Moderatorin Laura Papendick aber erstmal gehörig auf die falsche Fährte, als er darüber berichtete, über wessen Nominierung er sich ganz besonders gefreut habe. Denn der frühere Gladbacher nannte nicht etwa Borussia-Juwel Mohya, sondern Jeltsch.

Den Abwehrspieler habe er schon länger in die Nationalmannschaft „reinsingen wollen“, berichtete der TV-Experte: „Ich finde ihn überragend, sowohl im Zentrum als auch auf der rechten Außenverteidigerposition. Stark, schnell, aggressiv und gutes Aufbauspiel.“

Papendick hatte angesichts des Einstiegs in die Lobeshymne allerdings mit einem anderen Namen gerechnet. „Ich dachte erst, du nimmst einen Gladbacher mit ins Boot, als du gesagt hast, du freust dich, dass es eine Nominierung gab, nämlich Wael Moya. 17 Jahre jung“, zeigte sich die Moderatorin überrascht, dass Matthäus einen anderen Klopp-Neuling hervorhob.

Natürlich eine Vorlage für den Weltmeister-Kapitän von 1990, der sich daraufhin auch noch zur Mohya-Nominierung äußerte. „Wir reden immer von jungen Kerlen. Andere Länder machen es uns vor. Warum sollten wir es nicht nachmachen? Lamine Yamal, wie alt war er? Knapp 17, glaube ich, sogar 16“, erklärte Matthäus, warum er auch Mohyas Berufung begrüße.

Mohya habe gut, wenn auch wenig gespielt bisher in der Bundesliga. „Aber ich glaube, in erster Linie will Jürgen Klopp ihn persönlich kennenlernen, auf dem Platz, wie er sich verhält. Ich würde jetzt nicht sagen, er ist Stammspieler in den beiden Spielen. Aber vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, ihn doch für zehn, 15 Minuten reinzuwerfen, denn er ist unbekümmert. Das hat er in Gladbach gezeigt. Und diese Unbekümmertheit tut diesem Spieler gut und vor allem auch der deutschen Nationalmannschaft“, so Matthäus.