Jürgen Klopp hat bei seinem Debüt als Bundestrainer einige gute Ansätze gesehen. Eine Szene war bezeichnend.
„Wie mit der Fernbedienung“Dieses Klopp-Video macht Deutschland Hoffnung

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Jürgen Klopp trieb seine Spieler in Amsterdam immer wieder von der Seitenlinie an. Eine Szene war bezeichnend für seinen Stil.

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Beim Debüt von Jürgen Klopp als Bundestrainer lief noch längst nicht alles nach Plan. Beim 1:1 gegen die Niederlande kassierte das DFB-Team in Amsterdam kurz vor Schluss noch den verdienten Ausgleich.
Wenn auch noch viel Sand im Getriebe war – nach gerade mal drei Tagen Training unter Klopp keine Überraschung –, lässt eine Szene die Herzen der Fans höherschlagen. Denn sie zeigt genau, was Klopp sich von seinen Spielern wünscht. Und vor allem, dass die Spieler ihrem Trainer auch folgen.
Jürgen Klopp: Eine simple Handbewegung schickt das Heavy-Metal-Orchester auf die Jagd
In den Sozialen Medien machte rund um das Spiel ein GIF, also ein Kurz-Video, die Runde. Es zeigt eine vermeintlich beliebige Spielszene. Holland hat in der eigenen Hälfte den Ball, lässt sich beim Spielaufbau viel Zeit.
Doch dann kommt der große Klopp-Auftritt! Der Bundestrainer steht am Spielfeldrand, wirft einen letzten Blick auf die Formation seiner Spieler und gibt dann das Handzeichen: „Los!“
Nach dem Klopp-Kommando rennen alle DFB-Spieler bis auf den Torwart gleichzeitig sofort los, um ins Pressing zu kommen.
Bei X wurde das Video vielfach geteilt und kommentiert. „Wie mit der Fernbedienung“, schrieb ein User. „Das ist wie beim Fifa zocken, wenn du auf den Knopf drückst, um das andere Team zu pressen“, meinte ein anderer. „Mit einer simplen Handgelenksbewegung fängt das Heavy-Metal-Orchester an, zu jagen“, so ein weiterer Post.
Hier das X-Video ansehen:
In der Tat will Klopp seinen auf überfallartigem Pressing basierenden „Heavy Metal“-Fußball auch beim DFB etablieren. „Wir müssen uns auf eine neue Art Fußball einstellen“, hatte er bereits vor dem Spiel angekündigt.
Nach der Begegnung zog er ein gemischtes Fazit. „Es besteht noch eine fehlende taktische Sicherheit. Es waren aber viele gute Eindrücke, mit denen ich arbeiten kann“, so Klopp, der betonte: „Wir brauchen Zeit dafür, dass sich die vielen Abläufe, gerade gegen den Ball, selbstverständlicher anfühlen.“
