DFB-Kapitän Kimmich mit klarer Ansage an die Stars.
Kimmichs knallharte WM-Ansage„Nicht der beste Kader, sondern das beste Team“

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DFB-Kapitän Joshua Kimmich trainiert in Herzogenaurach.
DFB-Kapitän nimmt Kollegen vor den Länderspielen in die Pflicht
Von den Pleiten bei wichtigen Wettbewerben hat Joshua Kimmich (31) genug. Der Spielführer des Nationalteams verlangt von seinen Mitspielern im Vorfeld der ersten Länderspiele 2024 eine uneingeschränkte Konzentration auf die bevorstehende Weltmeisterschaft. Er äußerte: „Am Ende zählt das, was wir auf den Platz bringen. Auch der beste Kader der Welt hat keine Garantie, Titel zu gewinnen“.
Die Weltmeisterschaft 2018 in Russland dient ihm dabei als bitteres Mahnmal. Seinerzeit schied die deutsche Auswahl, ebenso wie 2022 in Katar, bereits in der Vorrunde aus. „2018 hatten wir vielleicht den besten Kader der Welt und wir wissen, wohin es uns geführt hat“, zitiert die „dpa“ den Spieler. Sein Appell ist daher absolut eindeutig.
Kimmich warnt vor Wiederholung des WM-Debakels
Der 31-Jährige macht deutlich: „Dementsprechend ist es nicht wichtig, den besten Kader der Welt zu haben, sondern am Ende das beste Team der Welt zu haben“. Dieser Maxime habe sich jetzt „jeder unterordnen“.
Bereits in den bevorstehenden Freundschaftsspielen, am Freitag dann in der Schweiz sowie drei Tage danach in Stuttgart gegen Ghana, muss die DFB-Auswahl entscheidende Abläufe und eine positive Stimmung entwickeln. Das Anliegen sei, dass „sich eine Achse einspielen kann“. Noch bedeutender als zwei Erfolge sei es jedoch, zweimal dieselbe gute „Herangehensweise“ an den Tag zu legen, vergleichbar mit dem 6:0 zum Ende der WM-Qualifikation im Spiel gegen die Slowakei.

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Joshua Kimmich spricht bei der DFB-Pk.
DFB-Team „nicht bei den Topfavoriten“
Für das finale Turnier in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada sieht Kimmich andere Nationalmannschaften in der Favoritenrolle. Der Profi des FC Bayern findet: „Es ist so, dass wir nicht zu den Topfavoriten zählen“. Die Ursache dafür: In den Jahren 2018 und 2022 habe man schlicht „nicht abgeliefert“.
Aus diesen herben Erlebnissen formuliert Kimmich eine deutliche Mission für seine Teamkollegen. „Klar erwartet man, dass sich jeder dem großen Ganzen mit hundert Prozent hingibt und alles reinwirft, dass wir uns entwickeln und dass wir dann auch bereit sind, wenn es dann wirklich darum geht.“ (red)
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