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„Als Gegenspieler so eklig“Hector wünscht sich Ex-Kölner im WM-Kader

Die deutsche Nationalmannschaft sieht wichtigen Testspielen als Gradmesser vor der WM entgegen – Ex-Nationalspieler Jonas Hector äußerte sich dazu.

Jonas Hector hat sich angesichts des frisch nominierten DFB-Kaders für die Testspiele gegen die Schweiz (Freitag, 27. März/20.45 Uhr) und gegen Ghana (30. März/20.45 Uhr) in seinem Podcast „Schlag und fertig“ über die Wahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann geäußert.

Nur wenige Monate vor der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko ging es natürlich auch konkret um die Nicht-Nominierung von FC-Youngster Said El Mala!

Hector über DFB-Testspiele: „Dann geht es direkt rund mit Diskussionen“

Der ehemalige FC-Kapitän hob die beeindruckenden Leistungen El Malas im Kölner Trikot hervor: „Er hat jetzt zehn Saisontore und ich glaube vier Vorlagen. Das musst du auch erst mal machen bei einem Verein wie dem FC“, adelte Hector den 19-jährigen Profi.

Bei den Bayern sei das aufgrund des hohen Ballbesitzes wesentlich leichter. „Da musst du teilweise nur den Fuß hinhalten“, flachste Hector. El Mala sei dagegen einer, „der Unruhe stiftet, wenn er von der Bank kommt. Der Eins-gegen-Eins lösen kann, der Eins-gegen-Zwei lösen kann.“ Müsste er also in der Mannschaft sein – ja oder nein?

„Beides wäre vertretbar, meiner Meinung nach“, blieb Hector vorsichtig, stellte aber auch klar: „Es kommt jetzt auf die Stimmung an und darauf, wie die Spiele jetzt abgeliefert werden. Wenn die durchwachsen sind, dann geht es direkt rund mit Diskussionen, sage ich.“

Abgesehen von Kölns Supertalent hat Jonas Hector aber noch einen ganz anderen DFB-Kandidaten mit einer FC-Verbindung auf seinem Zettel: „Ich hätte mir gewünscht, dass Jeff Chabot nominiert wird, weil er bei Stuttgart überwiegend wirklich gute Leistungen bringt.“

Der 35-Jährige ging mit seiner Empfehlung sogar noch ein Stück weiter, sieht seinen früheren Mitspieler zu mehr berufen: „Ich finde, das ist ein guter Backup, auch für die WM.“

Warum er das so sieht, erklärte der einstige Defensivspezialist in aller Deutlichkeit: „Chabot ist als Gegenspieler so eklig. Der kann dich so mürbe machen, der Typ. Und wenn irgendwer aufs Tor schießt: Der hat immer irgendwas noch dazwischen. Deswegen hätte ich mir gewünscht, dass der dabei ist, dass der mal eine Einladung bekommt.“

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