Ivana Knöll darf bei den WM-Spielen der kroatischen Elf nicht spielen. Auf den Fußball-Verband ihres Heimatlandes ist sie aber nicht gut zu sprechen.
„Nicht gut behandelt“Edel-Fan Ivana Knöll geht auf Kroatien-Verband los

Als Kroatiens freizügigster Fan hat sich Ivana Knöll (33) längst einen Namen gemacht. Auch bei dieser WM ist die in Frankfurt geborene ehemalige Miss Croatia natürlich wieder am Start, sorgte bei der 2:4-Niederlage ihres Herzensteam gegen England im knappen Oberteil für Aufsehen.
Eines ist ihr allerdings wichtig, wenn es um ihre Stadion-Outfits geht. „Das sind keine Bikinis, das sind Sport-Tops“, stellte Knöll im Interview mit der italienischen Zeitung „Gazzetta dello Sport“ klar.
Ivana Knöll macht jetzt Musik
Inwiefern sich das Kleidungsstück, das sie beim kroatischen WM-Auftakt in Arlington/Texas trug, als Sport-Top eignet, wird aber vorerst ihr Geheimnis bleiben.
Ivana Knöll ist bei großen Fußballturnieren längst nicht mehr wegzudenken. Zu den kroatischen Spielern stehe sie aber in keinerlei Beziehung, stellte die Influencerin klar. „Ich bin nur ein Fan“, so Knöll. „Auch wenn mich der kroatische Fußball-Verband noch nie gemocht hat. Er hat mich nicht gut behandelt.“
Wie sich diese schlechte Behandlung äußert, darauf ging sie nicht ein. Deutlich besser ist sie auf die Fifa zu sprechen, die sie sogar für einen Auftritt bei einem Fanfest in Los Angeles buchte. Denn Knöll ist mittlerweile unter ihrem Künstlernamen Knolldoll auch als DJane unterwegs, tourt derzeit nach eigenen Angaben durch ihre Wahlheimat USA, um ihre WM-Hymne „We Are The People“ unter die Leute zu bringen.
Zu dem Song gibt es auch ein (offensichtlich KI generiertes) Video. Darin lässt sich Knöll im Leder-Outfit für Kroatien aufstellen, dribbelt ihre Gegenspieler aus, trifft per Lupfer und Hackenkick, rutscht nach einem verwandelten Elfmeter auf den Knien über den Rasen oder jubelt wie Cristiano Ronaldo.
„2023 habe ich beschlossen, etwas Neues auszuprobieren. Ich spürte, dass ich eine künstlerische Ader habe und fand heraus, dass ich gute Musik machen kann. Techno, House“, erklärte Knöll. Bei YouTube hat sie noch Luft nach oben. Bislang hat das Video zu „We Are The People“ 12.000 Aufrufe.
