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WM-PremiereIttrich mit Knallhart-Urteil nach Auftakt: „Bringt gar nichts“

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Die Weltmeisterschaft 2026 ist gerade erst gestartet, da zieht Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich direkt das erste vernichtende Urteil. Für ihn macht eine neue Regelanpassung bei dem Turnier wenig Sinn.

Bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko wird erstmals ein überarbeitetes Regelwerk eingesetzt. Dabei soll unter anderem das Zeitspiel beider Teams minimiert werden.

Die Schiedsrichter sind angehalten, bei Standards einen Countdown herunterzuzählen, damit die Spieler sich nicht so viel Zeit lassen. Auch bei Spielerwechseln gibt es ein Zeitlimit, um Spielverzögerungen zu vermeiden.

Patrick Ittrich hält neue Zeitspiel-Regeln für sinnlos

Für den deutschen Unparteiischen Patrick Itrrich sind diese Regelanpassungen jedoch sinnlos. Der MagentaTV-Experte hat am Samstagmorgen (13. Juni 2026) in der Sendung „Breakfast Club“ seine Meinung deutlich kundgetan. 

„Die Nettospielzeit bei Südkorea gegen Tschechien lag bei 51 Minuten. 55 Minuten waren es bei Kanada gegen Bosnien-Herzegowina. Wir wollen Richtung 60, 63 gehen. Aber bis jetzt bringt das gar nichts“, so der Schiri-Experte.

Auch TV-Experte Bastian Schweinsteiger zeigte sich erstaunt von den Zahlen, die Ittrich nannte. Dazu ergänzte er: „Es ist superinteressant. Alle Regeländerungen gehen in die Richtung, dass mehr Fußball gespielt werden soll. Die einzige Regeländerung, die mehr Nettospielzeit eingebracht hat, war, als keine Zuschauer im Stadion waren.“

Schweinsteiger spielt damit auf die Geisterspiele während der Corona-Pandemie an, bei denen die Mannschaften aufgrund der Auflagen vor leeren Rängen spielen mussten. 

Neben den neuen Zeitspielregeln besagen die neuen Regelanpassungen ebenfalls harte Strafen gegen Unsportlichkeit sowie erweiterte Kompetenzen für den Videobeweis. Schiedsrichter Danny Makkelie (43) hatte bei zahlreichen Fans und Experten mit dem VAR-Einsatz beim 4:1-Sieg der USA jedoch bereits für Verwirrung gesorgt.

Ob die Regeln im Verlaufe der WM oder im Anschluss an das Turnier noch angepasst werden, bleibt abzuwarten. Die WM ist noch jung und die Verantwortlichen werden wohl erst nach einer Reihe von Spielen ein wirkliches Fazit bezüglich der Regelanpassungen ziehen können.

Thomas Müller und Jürgen Klopp (r.) bei der TV-Übertragung von MagentaTV.
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