Wegen der Schiri-Schelte aus München macht Union Berlins Sport-Boss Horst Helt eine klare Ansage und äußert Kritik.
„Wir sind die Leidtragenden“Horst Heldt äußert bösen Verdacht
Die lauten Vorwürfe des FC Bayern in Richtung des Schiedsrichters nach dem wilden 1:1 gegen Bayer Leverkusen schlagen weiterhin hohe Wellen. Mehrere Funktionäre des Rekordmeisters machten ihrem Ärger über die Pfiffe von Referee Christian Dingert nach der Partie öffentlich Luft.
Nun ergreift Horst Heldt das Wort, der mit Union Berlin am Samstag in München gastiert. Der Geschäftsführer Profifußball des Hauptstadtklubs hat vor dem Gastspiel in der Allianz-Arena einen bösen Verdacht.
Horst Heldt blickt bange auf das Union-Spiel beim FC Bayern
„Das ist einfach gegenüber den anderen Wettbewerbern auch nicht in Ordnung. So ein Ausmaß. Und wir sind die Leidtragenden. Wir werden nächste Woche die Leidtragenden sein“, schimpfte Heldt am Montagabend in der Sendung „Triple“ bei Sky.
Der Union-Boss sorgt sich, dass die laute öffentliche Schelte der Münchner einen gewaltigen Druck auf den kommenden Unparteiischen aufbaut und die Eisernen in München eine noch einmal größere Herausforderung als ohnehin schon erwartet.
„Das hat einfach einen anderen Aufschlag, wenn Bayern sich öffentlich zu solchen Themen äußert“, erläuterte er mit Blick auf die anstehende Partie: „Das nächste Schiedsrichtergespann beim nächsten Spiel, Prost Mahlzeit.“
Vor allem der Einspruch der Bayern wegen der Gelb-Roten Karte für Luis Díaz bringt Heldt auf die Palme. Der DFB hatte diesen Protest als „unbegründet“ abgewiesen, obwohl Referee Dingert persönlich einen Irrtum zugegeben hatte.

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Für Horst Heldt und Steffen Baumgart geht es mit Union Berlin zum FC Bayern.
„Ich kann nur sagen, dass ich das nicht in Ordnung finde, eine Gelb-Rote Karte infrage zu stellen. Jeder weiß, dass es eine Tatsachenentscheidung ist“, machte Heldt unmissverständlich deutlich.
Der 56-Jährige erinnerte an eine schmerzliche eigene Erfahrung. Seine Unioner mussten bei der 1:4-Niederlage gegen Werder Bremen einen kontroversen Feldverweis für András Schäfer in der 19. Spielminute akzeptieren.
„Das habt ihr wahrscheinlich gar nicht mitbekommen, dass wir eine Rote Karte bekommen haben. Das will ich damit sagen“, erklärte Heldt und richtete einen Appell an die Bayern-Verantwortlichen: „Sie müssen hin und wieder auch ihrer Verantwortung gerecht werden.“ (red)
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