Fortuna-Coach Anfang vor dem Abstiegs-Kracher.
„Wir haben alles in der Hand“Trainer Anfang vor Kellerduell gegen Ex-Klub Kiel kämpferisch

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Für Fortuna Düsseldorfs Trainer Markus Anfang könnte es in der Partie gegen Holstein Kiel um seine Zukunft gehen. (Archivbild)
Job-Angst bei Fortuna-Coach? Anfang vor Keller-Duell: „Brauche keine Motivation von anderen“ Im Ringen um den Klassenerhalt steht für Fortuna Düsseldorfs Trainer Markus Anfang alles auf dem Spiel. Vor dem entscheidenden Zweitliga-Kellerduell gegen Holstein Kiel an diesem Freitag (18.30 Uhr) macht er eine unmissverständliche Ansage: „Wir können nicht immer hoffen, dass andere die Punkte nicht holen. Wir haben alles in der Hand.“
Die Situation ist brandgefährlich: Mit einem Erfolgserlebnis könnten die Kieler (29 Punkte), die aktuell den Relegationsplatz belegen, an Düsseldorf (31 Punkte) vorbeiziehen. Für Anfang könnte eine weitere Niederlage nach drei sieglosen Spielen das Ende seiner Amtszeit bedeuten – nur etwas mehr als ein halbes Jahr nach seinem Dienstantritt.
Anfang droht bei Niederlage das Aus
Der Druck ist riesig, doch der Trainer gibt sich kämpferisch. „Ich bin ein unfassbar ehrgeiziger Mensch, weil ich jedes Spiel gewinnen will. Es beschäftigt einen natürlich, wenn du Spiele nicht gewinnst“, so der 51-Jährige. Er stellt klar: „Die eigene Motivation, Spiele zu gewinnen, ist aber so hoch, dass ich keine Motivation von jemand anderem brauche.“
Besonders pikant: Ausgerechnet bei Gegner Kiel startete Anfang einst seine Profi-Trainerkarriere und sorgte für die Rückkehr der „Störche“ in die 2. Bundesliga nach 36 Jahren, wie die dpa berichtet.
Überraschende Trikot-Wende vor dem Spiel
Für eine Überraschung sorgt der Verein schon vor dem Anpfiff. Statt im kürzlich vorgestellten blauen „Düsseldorf-am-Rhein“-Sondertrikot aufzulaufen, wird die Fortuna im klassischen rot-weißen Heimdress spielen.
Der Club ruft zudem alle Fans auf, ebenfalls in Rot-Weiß ins Stadion zu kommen. Die Botschaft: „Um klarzumachen, dass wir geschlossen hinter der Mannschaft stehen.“ Dank der Aktion „Fortuna für alle“ wird die Arena mit 51.500 Zuschauenden durch Freitickets ausverkauft sein.
Anfang weiß aber, dass die Unterstützung allein nicht reicht. „Es liegt an uns. Es bringt nichts, wenn das Stadion voll ist“, sagte er. „Wir sind dafür verantwortlich, die Stimmung zu erzeugen mit unserer Leistung.“ Der Funke muss vom Rasen auf die Ränge überspringen. (red)
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