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Havertz-Schock für ArsenalDeutscher Star verletzt raus, Titel-Rennen wird zum Nerven-Krimi

FC Arsenal - Newcastle United

Copyright: John Walton/PA Wire/dpa

Kai Havertz verletzte sich zuletzt erneut.

Titel-Zittern bei Arsenal! Sorgen um verletzten Havertz.

Geknickt zog sich Kai Havertz das Trikot über den Kopf, als er nach einer erneuten Verletzung enttäuscht vom Rasen schlich und in den Katakomben verschwand. Der Nationalspieler könnte dem FC Arsenal nach seiner Auswechslung am Wochenende in dieser Saison jedoch noch eine Hilfe sein. Seit Wochen zeigen die Londoner im Kampf um die wichtigen Titel Nerven. Aber der mühsame 1:0-Sieg über Newcastle United erhält dem Team die Hoffnung in der Premier League, kurz vor dem Halbfinale der Champions League gegen Atlético Madrid. Zwei bedeutende Pokale sind für Arsenal theoretisch noch drin, auch wenn der Weg dorthin steinig wirkt.

Arteta kämpferisch: „Kein Spaziergang mit Rosen und Musik“

Im Saisonfinale kommt es für Coach Mikel Arteta von Arsenal nur auf eines an: die Resultate. „Nachdem wir 22 Jahre keinen (Meister-)Titel gewonnen haben, erwarte ich nicht, dass es ein Spaziergang mit Rosen und schöner Musik sein wird. Es wird so sein wie heute, und wir sind darauf vorbereitet“, erklärte Arteta nach dem Erfolg gegen Newcastle kämpferisch.

Wegen Problemen mit der Leiste musste Havertz vom Platz. Für das erste Duell am Mittwoch in Madrid (21.00 Uhr/DAZN) fällt er garantiert aus.

Lange Zeit in dieser Saison der Premier League wurde Arsenal als Top-Favorit auf den Titel gehandelt. Phasenweise schien sogar das Quadrupel aus Meisterschaft, Champions League, FA Cup und Ligapokal greifbar. Aber dann kam die Blamage im Halbfinale des FA Cups, als Arsenal gegen den Zweitligisten Southampton mit 1:2 unterlag.

Neville prophezeit: Mit der Schubkarre ins Ziel

Gegen Manchester City, den großen Rivalen im Kampf um die Premier-League-Krone, zog man im Finale des Ligapokals mit 0:2 den Kürzeren. Nun droht City, den Londonern auch noch die Meisterschaft kurz vor Schluss zu entreißen. Der einst bequeme Vorsprung in der Tabelle ist nach Pleiten gegen Bournemouth und Man City (beide 1:2) komplett dahin.

Zwar thront Arsenal durch den Erfolg über Newcastle vorläufig wieder ganz oben, doch Manchester City hat ein Nachholspiel und das überlegene Torverhältnis. Ein Blick zurück zeigt: In der Saison 2022/23 schloss die Mannschaft von Pep Guardiola mit einer Serie von zwölf Siegen ab. Im Jahr 2023/24 holte sich City die Meisterschaft am finalen Spieltag, nach einer Siegesserie von neun Partien und mit einem Zwei-Punkte-Polster auf Arsenal.

„Wenn sie über die Ziellinie kommen wollen, muss man sie mit einer Schubkarre schieben. Sie werden nicht drüber segeln“, lautet die Prognose von Gary Neville, dem ehemaligen Nationalspieler und jetzigen TV-Experten. „Es wird ein richtiger Kampf. Sie werden in den kommenden Wochen nicht ganz plötzlich in Form kommen“, ergänzte der langjährige Spieler von Manchester United.

Die Pechsträhne von Havertz

Das Verletzungs-Drama scheint für Havertz kein Ende zu nehmen. Der deutsche Nationalspieler musste in den letzten eineinhalb Jahren zwei komplizierte Operationen samt monatelanger Reha durchstehen. Erst seit Ende Januar ist er wieder konstant im Einsatz und entwickelte sich zu einer wichtigen Stütze im Team.

Ein Liga-Tor, ein Treffer im Pokal und drei Tore in der Champions League gehen auf das Konto des ehemaligen Leverkuseners. Darunter war auch der entscheidende Treffer zum Sieg im Hinspiel des Viertelfinales bei Sporting Lissabon. Nach einem zähen 0:0 in der zweiten Partie war das genug fürs Weiterkommen. Ob so eine Performance auch gegen Kaliber wie Atlético, Bayern oder Paris Saint-Germain ausreicht, ist fraglich. Die Mannschaft von Coach Diego Simeone kämpfte sich im Viertelfinale mit ihrer bekannten bissigen Art gegen den FC Barcelona durch.

Arteta wiederholt wie ein Mantra, dass die Entscheidung noch nicht gefallen ist. Das ist korrekt. Dennoch beschleicht viele die Ahnung, dass es erneut kein glückliches Ende geben wird. Es droht, dass der FC Arsenal zum vierten Mal hintereinander nur den zweiten Platz belegt und am Schluss wieder ohne Titel dasteht. Pep Guardiolas ehemaliger Assistent macht im Saisonfinale einen immer angespannteren und verbisseneren Eindruck, wie er wütend an der Seitenlinie gestikuliert. Souveränität ist etwas anderes. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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