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Fortuna-Knall offiziellSportboss Mislintat muss gehen – Nachfolger steht fest

Sven Mislintat geht mit enttäuschtem Blick über den Rasen. Im Hintergrund sieht man zwei Spieler der Fortuna, die sich aufwärmen.

Copyright: IMAGO/DeFodi Images

Nicht einmal ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt in Düsseldorf muss Sportvorstand Sven Mislintat schon wieder seine Koffer packen.

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Paukenschlag bei Fortuna Düsseldorf! Der Drittligist hat sich von Sportvorstand Sven Mislintat getrennt. Nachfolger Samir Arabi muss den Scherbenhaufen aufkehren.

Was bereits seit Samstag klar war, ist nun in trockenen Tüchern!

Drittligist Fortuna Düsseldorf hat sich eine Woche nach dem verheerenden Abstieg einvernehmlich von Sportvorstand Sven Mislintat (51) getrennt. Das gab der Verein am Dienstag (26. Mai) in einer Mitteilung bekannt.

Samir Arabi: „Dafür werde ich alles investieren“

Sein Nachfolger wurde noch im gleichen Atemzug verkündet: Samir Arabi (47) übernimmt den taumelnden Traditionsverein und soll Düsseldorf schnellstmöglich auf die kommende Saison vorbereiten.

Arabi sagt: „Fortuna Düsseldorf ist trotz der aktuellen Situation ein besonderer Verein mit viel Leidenschaft und großartigen Fans. Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir sehr schnell gezeigt, dass hier absolute Klarheit darüber herrscht, welchen Weg der Verein jetzt gehen muss. Mir war wichtig zu spüren, dass es nicht um kurzfristige Lösungen geht, sondern um eine gemeinsame Zusammenarbeit und einen Neuanfang. Die Aufgabe ist anspruchsvoll, daher geht es jetzt darum, schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir wollen eine Mannschaft entwickeln, die Mentalität und Identifikation mit der Fortuna verkörpert. Die Menschen müssen spüren, dass auf und neben dem Platz für diesen Verein gearbeitet und gekämpft wird. Dafür werde ich gemeinsam mit allen Beteiligten alles investieren.“

Nun muss Arabi den unfassbar großen Scherbenhaufen in der Landeshauptstadt aufkehren. Als dritter Sportvorstand in dieser Saison wird der Neuaufbau in der 3. Liga zum XXL-Projekt. Bis zum Trainingsauftakt in circa einem Monat muss der neue Fortunaboss rund 15 neue Spieler für den Kader verpflichten.

Sven Mislintat sagt zu seinem Abschied: „Fortuna war und ist für mich eine Herzensangelegenheit. Aber wie das manchmal im Leben so ist, entwickeln sich die Dinge anders, als sich das alle gewünscht hätten. Der Abstieg und seine Auswirkungen haben uns alle brutal getroffen. Das haben wir in den letzten Tagen intern aufgearbeitet und auch darüber diskutiert, welche Schlüsse wir daraus ziehen müssen. Dabei haben wir festgestellt, dass wir unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung des Klubs haben. Das kann passieren – aber dann sollte man im Sinne des Vereins offen diskutieren, ob diese Konstellation wirklich die beste für die Fortuna ist. Das haben wir getan, ganz ohne persönliche Befindlichkeiten. Denn klar ist: In dieser Situation müssen alle an einem Strang ziehen. Das haben vor allem unsere Fans verdient, die uns in den vergangenen Wochen unglaublich gepusht haben. Dafür noch mal ein riesiges Dankeschön, das war außergewöhnlich. Ich wünsche der Fortuna von Herzen wirklich nur das Beste und hoffe, dass der Wiederaufstieg schnell gelingt.“

Cedric Itten umarmt Satoshi Tanaka.
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