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Riesenschritt zum Klassenerhalt1:0-Sieg gegen Hertha BSC bringt wichtige Punkte im Abstiegskampf

1. FC Magdeburg - Hertha BSC

Copyright: Julius Frick/dpa

Der Magdeburger Laurin Ulrich (l) erzielte nach gut einer Stunde das 1:0.

1:0 gegen Hertha! Magdeburg atmet im Abstiegskampf auf.

Klassenerhalt ganz nah! Magdeburg ringt Hertha nieder und feiert Mega-Sieg

Riesenjubel in Magdeburg! In einem echten Krimi hat sich der 1. FC Magdeburg den so wichtigen 1:0-Sieg gegen Hertha BSC erkämpft. Für die Fans und den Verein ist dieser Erfolg im Abstiegskampf der 2. Bundesliga Gold wert.

Vor 28.123 Fans in der ausverkauften Avnet-Arena bezwang die Mannschaft von Trainer Petrik Sander die Gäste aus der Hauptstadt mit 1:0 (0:0). Mit diesem Sieg am 32. Spieltag klettert der Verein auf 36 Punkte und belegt nun Rang 14. Der Abstand zur gefährlichen Zone wächst damit auf zwei Zähler an.

Zäher Beginn mit Chancen auf beiden Seiten

In der ersten Halbzeit schenkten sich beide Teams nichts, doch spielerische Höhepunkte waren Mangelware. Das Geschehen auf dem Rasen war von vielen Fehlpässen geprägt, die kaum einen Rhythmus aufkommen ließen. Für die Gastgeber hatten Laurin Ulrich (29.) und Falko Michel (38.) mit Versuchen aus der Ferne die besten Gelegenheiten. Kurz vor dem Pausenpfiff dann der Schockmoment für den FCM: Fabian Reese, der Kapitän der Hertha, kam zum Abschluss, doch Magdeburgs Torwart Dominik Reimann parierte glänzend.

Ulrich sorgt für die Erlösung

Auch nach Wiederanpfiff wirkte es zunächst, als würde die Partie weiter vor sich hindümpeln. Aber dann explodierte das Stadion in der 62. Minute! Alexander Nollenberger drang in den Strafraum der Berliner ein, deren Keeper Tjark Ernst vermochte den Ball nur abzuwehren. Laurin Ulrich war zur Stelle und drückte die Kugel zur gefeierten Führung über die Linie.

Kurz darauf lag der Ball schon wieder im Tor, jedoch wurde der Treffer von Magdeburgs Mateusz Zukowski aufgrund einer Abseitsposition aberkannt. Die Berliner steckten nicht auf. In der 67. Minute besaß Marten Winkler die riesige Möglichkeit zum Ausgleich, doch er scheiterte allein vor dem Magdeburger Schlussmann Reimann, der so zum Matchwinner avancierte. Es war der fünfte Heimsieg der Saison für die Gastgeber. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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