„Da ist dein Papa“ Flüchtete Lukaku von Chelsea zu Inter wegen Witz von Thomas Tuchel?

Thomas Tuchel erklärt Romelu Lukaku etwas vor dessen Einwechslung.

Romelu Lukaku (l.) und Thomas Tuchel am 11. Dezember 2021 beim Spiel des FC Chelsea gegen Leeds United.

Romelu Lukaku hat den FC Chelsea nur 321 Tage nach seinem 113-Millionen-Transfer schon wieder verlassen. Auf Leihbasis geht es zurück zu Inter Mailand – weil Thomas Tuchel sich einen Witz nicht verkneifen konnte?

Im Sommer 2021 kam er als Rekordtransfer zum FC Chelsea zurück, ein Jahr später ist Romelu Lukaku (29) schon wieder weg!

Nach seinem 113-Millionen-Wechsel von Inter Mailand zu den Blues, zieht es den Belgier per Leihe (acht Millionen Euro Leihgebühr) wieder zurück in die italienische Mode-Metropole. Chelsea-Trainer Thomas Tuchel (48) soll daran auch seinen Anteil haben.

Romelu Lukaku und Thomas Tuchel hatten ein schwieriges Verhältnis

Bereits Ende 2021 träumte Lukaku schon wieder „von tiefstem Herzen“ von einer Inter-Rückkehr, hat sein Haus in Mailand die gesamte Zeit über sogar behalten. Aussagen, die bei den Blues verständlicherweise überhaupt nicht gut ankamen.

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Auch Tuchel war immer wieder unzufrieden mit dem Stürmer, wirkte oft ratlos mit ihm („Ich weiß nicht, was ich sagen soll“).

Mit seinem Inter-Meister-Trainer Antonio Conte (52, heute Tottenham Hotspur) hatte Lukaku ein deutlich besseres Verhältnis. Unter ihm schoss der 29-Jährige in 95 Pflichtspielen 64 Tore (16 Vorlagen). Für Chelsea unter Tuchel waren es in der vergangenen Saison in 44 Partien nur 15 Treffer (zwei Assists).

Romelu Lukaku: Chelsea-Abschied wegen Tuchel-Witz?

Ein Witz, den Tuchel über den Italiener gegenüber Lukaku gemacht haben soll, soll endgültig zum Bruch zwischen dem Belgier und dem Deutschen geführt haben.

Im „Italien-Fußball-Podcast“ erzählte der Journalist Nizaar Kinsella: „Jemand hat mir gesagt: Als Romelu Lukaku sich ein Spiel der Spurs anschaute und mit Thomas Tuchel sprach, hat Tuchel über Antonio Conte gesagt ‚Da ist dein Papa‘.“

Kinsella weiter: „Es war nur ein Witz, aber der kam nicht gut an.“ Eine vage Behauptung, die allerdings in das schwierige Verhältnis der beiden passen würde.

Bei den Nerazzurri trifft Lukaku jetzt auf Trainer Simone Inzaghi (46), der mit Inter in der vergangenen Saison hinter dem Stadtrivalen AC Mailand Vizemeister wurde. (tsc)

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