Das Duell vom Punkt steht vor einer kleinen Revolution. Die Fifa plant eine Neuerung. Und das könnte noch während der laufenden WM passieren.
Änderung schon zur K.o.-Phase?Fifa will Elferschießen-Regel noch während der WM ändern

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Lionel Messi hat während der WM 2026 bereits einen Elfmeter verschossen.
Eine unerwartete Regel-Revolution könnte es noch während der WM 2026 geben. Anscheinend feilt die Fifa intensiv an einer neuen Bestimmung für das Duell vom Punkt.
Diese Neuerung könnte womöglich bereits vor Beginn der K.o.-Phase am Sonntag (28. Juni) wirksam werden.
Kein doppelter Bonus mehr
Das bisherige Prozedere vor dem spannenden Showdown vom Punkt war kompliziert: Es waren zwei Münzwürfe nötig. Der eine legte das Tor fest, auf das geschossen wird, der andere bestimmte die startende Mannschaft.
Das soll sich jetzt ändern. Informationen von „The Athletic“ zufolge beabsichtigt die Fifa, es bei einem einzigen Münzwurf zu belassen. Der Gewinner dürfte dann wählen: Entweder die Torseite bestimmen oder den ersten Versuch für sich nehmen. Die verbleibende Option ginge dann zwangsläufig an das gegnerische Team. Das berichtet „Bild“.
Die Motivation hinter dieser Initiative ist eindeutig: Man will verhindern, dass ein Team einen zweifachen Vorteil erhält. Bisher war es möglich, dass eine glückliche Mannschaft beide Münzwürfe für sich entscheidet und sich damit die besten Bedingungen sichert.
Ein Paradebeispiel dafür ist das Endspiel der Champions League: Dort gewann Paris Saint-Germain beide Würfe, durfte vor den eigenen Anhängern antreten und obendrein den ersten Schuss abgeben. Ein solches Szenario wäre mit der neuen Vorschrift nicht mehr denkbar.
Beschlossen ist die Neuerung allerdings noch nicht. Die Fifa muss sich erst das Okay vom International Football Association Board (IFAB) holen, dem Gremium, das weltweit für die Fußballregeln zuständig ist.
Falls die Genehmigung pünktlich kommt, könnte die neue Vorschrift schon ab dem 28. Juni in den K.o.-Partien der WM gelten. Unklar ist jedoch, ob die Regelung danach automatisch auch in anderen Turnieren und Ligen greift – oder ob die jeweiligen Organisatoren eine eigene Wahl haben. (red)

