Nach seinem Krampf auf dem Feld bekommt der deutsche Referee Felix Zwayer eine neue Chance bei der WM 2026.
Nach Krampf-DramaWM-Entscheidung um deutschen Schiedsrichter gefallen
Nach dem Krampf-Drama geht es weiter für Felix Zwayer (45)!
Der deutsche Unparteiische bekommt seine zweite Chance bei der Weltmeisterschaft. Die Fifa hat den Mann aus Berlin für das Duell zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Usbekistan angesetzt. Anpfiff in Atlanta ist am Sonntag (01.30 Uhr).
Drama pur bei seinem ersten WM-Spiel
In der Gruppe K ist die Spannung groß! Für beide Teams ist es ein Alles-oder-Nichts-Spiel, denn sie stehen nach zwei Partien auf Rang drei und vier. Aber was war mit Zwayer passiert? Der erste WM-Auftritt des 45-Jährigen beim Match USA gegen Australien in Seattle sorgte für ordentlich Wirbel.
Was ist da los gewesen? Mitten in der Nachspielzeit stand auf einmal der Referee im Fokus. Zwayer sackte auf den Rasen, konnte nicht mehr weitermachen. Ein fieser Krampf in der linken Wade zwang ihn in die Knie.
Eine verrückte Szene: Sofort kamen Spieler angelaufen, um dem Schiri zu helfen. Als der Schreck verdaut war und Zwayer die Partie wieder anpfeifen konnte, gab es eine schöne Geste im Stadion von Seattle. Die 66.925 Zuschauerinnen und Zuschauer zollten dem Referee mit Applaus Respekt für seinen Willen.
Für seine zweite Partie am Sonntag erhält Zwayer Unterstützung von den Assistenten Christian Dietz (41) und Robert Kempter (38) an den Seitenlinien. Komplettiert wird das fünfköpfige Schiedsrichterteam von den beiden Spaniern Alejandro Fernández (43) und Diego Sanchez (33). Das berichtet „Bild“.
An Routine mangelt es dem Mann aus Berlin nicht. In seiner Laufbahn war Zwayer schon bei der EM 2024, der Klub-Weltmeisterschaft und bei internationalen Nachwuchsturnieren im Einsatz. Außerdem pfiff er 2025 das Endspiel der Europa League. (red)
