Was für eine Bilanz! Gianni Infantino hat während des Turniers in Nordamerika eine gewaltige Distanz mit seinem Privatflieger bewältigt.
Viele WM-ReisenFifa-Präsident Infantino stellt Schreckensbilanz im Privatjet auf
Ein irrer Reise-Marathon für Gianni Infantino!
Der Fifa-Präsident hat bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika eine Distanz bewältigt, die für über zwei komplette Erdumrundungen ausreicht. Sagenhafte 93.524 Kilometer sammelte der Anführer des Weltfußballverbands in seinem Privatjet an.
WM 2026: Infantino mit Reise-Marathon
All das, während in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada die Mannschaften um die Trophäe spielten. Diese Informationen basieren auf Auswertungen des „Spiegel“, der sich auf Daten des Dienstes Flightradar24 stützt.
In dieser Rechnung sind nicht einmal zwei Langstreckenreisen nach Doha und wieder heim enthalten. Mit diesen stattete Infantino einen Beileidsbesuch in Katar ab, nachdem der frühere Emir Hamad bin Chalifa Al Thani verstorben war – jener Mann, der die Weltmeisterschaft 2022 in das Land brachte.
Sogar ohne diesen „Umweg“ produzierte der Privatflieger eine Emission von beinahe 813 Tonnen CO2. Das berichtet „OneFootball“.
Allerdings war Infantino mit seinem Reiseverhalten anscheinend kein Einzelfall. Die Weltmeisterschaft löste allgemein einen regelrechten Ansturm auf Privatjet-Reisen aus.
Schon vor dem Start des Wettbewerbs hatte das Unternehmen WingX, ein Datenanbieter für diesen Sektor, eine Voraussage von 73.200 zusätzlichen Flugaktivitäten gemacht. Der Luftfahrt-Fachmann Heinrich Großbongardt fasst es deutlich zusammen: „So etwas hat es in dieser Form noch nicht gegeben.“ (red)
