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„Geht auf seine Kappe“Tuchel-Frust beim FC Bayern: Nagelsmann-Nachfolger angezählt

Thomas Tuchel brüllt bei einem Spiel des FC Bayern Anweisungen auf den Rasen.

Thomas Tuchel droht beim FC Bayern auch den dritten Titel zu verspielen und ließ nach der Niederlage gegen RB Leipzig am Samstag (20. Mai 2023) deutlichen Frust erkennen.

Die Titel-Hoffnungen haben sich beim FC Bayern mit Thomas Tuchel nicht erfüllt. Eine Saison ohne Trophäe droht, der neue Coach gerät bei ersten Experten zunehmend in die Kritik. 

Das Risiko war gewaltig, der Ertrag ist überschaubar: Der Trainerwechsel vor der entscheidenden Saisonphase hat dem FC Bayern nicht die erhoffte Wende eingebracht. Stattdessen droht eine titellose Saison – der Worst Case an der Säbener Straße!

Auch wenn er erst in elf Spielen an der Seitenlinie stand, wird mit dem Titel-Fiasko in der Endabrechnung auch Thomas Tuchel (49) verbunden bleiben. Zweifel an der Weiterbeschäftigung des hochdekorierten Trainers gibt es bei den Bayern-Bossen zwar nicht – doch öffentliche Experten-Kritik bleibt nicht aus.

Lothar Matthäus nimmt sich Thomas Tuchel zur Brust

„Wenn die Bayern nichts gewinnen, wäre es die größere Überraschung als wenn sie alles gewinnen“, hatte TV-Experte Dietmar Hamann (49) nach der Tuchel-Verpflichtung noch im EXPRESS.de-Interview über die drei Titel-Chancen gesagt. Weil genau das Gegenteil aber unmittelbar bevorsteht, teilt Sky-Kollege Lothar Matthäus (62) nun schon mal kräftig aus.

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So deutlich wie kaum ein anderer äußerte sich die Bayern-Legende zur Lage um Tuchel, der sich am Samstag nach der 1:3-Niederlage gegen RB Leipzig auffallend kritisch über seine Mannschaft geäußert und seinem Frust freien Lauf gelassen hatte. Das gefiel Matthäus überhaupt nicht.

„Sich jetzt vor dem letzten Spiel hinzustellen und das Team zu kritisieren, hat mich sehr gewundert. Ich glaube nicht, dass das sonderlich gut bei den Spielern ankommt“, schrieb Matthäus in seiner neuesten Sky-Kolumne und urteilte knallhart: „Seit Thomas Tuchel da ist, spielt die Mannschaft noch schlechter.“

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Auch wenn Tuchel den Kader im Sommer nach seinen Vorstellungen anpassen könne – was in der aktuellen Saison auf ihn zukommen würde, hätte er vorher wissen müssen, so Matthäus: „Ein gewisses Vertrauen muss er in diese Mannschaft auch vor der Unterschrift gehabt haben. Und er hatte immerhin zwei Monate Zeit. Diese Meisterschaft zu verspielen, geht auch auf seine Kappe.“

Matthäus schließt einen Blitz-Abgang im Sommer zwar nahezu kategorisch aus, hält aber auch fest: „Gebracht hat die Verpflichtung bisher nichts.“

Vor der ersten vollen Saison mit kompletter Vorbereitung werden die Uhren für Tuchel damit nicht auf null gestellt, deutete Matthäus an und schob nach: „Es muss sich eine Menge ändern, auf und neben dem Platz, damit das wieder in eine erfolgreiche Richtung geht.“ (bc)