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„Die schönste Nachricht für uns alle“Eberl mit Kompany-Update – Diagnose steht fest

Max Eberl im Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg.

Copyright: IMAGO/STEINSIEK.CH

Max Eberl mit einer Diagnose zum erkrankten Cheftrainer Vincent Kompany.

Vor dem DFB-Pokal-Duell gegen den 1. FC Magdeburg gibt es beim FC Bayern positive Nachrichten: Trainer Vincent Kompany durfte das Krankenhaus verlassen.

Noch bevor der Ball am Mittwochabend (28. Oktober 2026) im DFB-Pokal rollte, gab es beim FC Bayern Grund zur Erleichterung. Sportvorstand Max Eberl (53) verkündete vor dem Zweitrundenspiel gegen den 1. FC Magdeburg positive Nachrichten über den erkrankten Cheftrainer Vincent Kompany (40).

Der Belgier konnte am Mittwoch das Krankenhaus verlassen. Auch die Ursache für seinen gesundheitlichen Zwischenfall vom vergangenen Freitag ist inzwischen geklärt.

Eberl verrät Kompany-Diagnose – Rückkehr noch offen

„Es geht ihm ehrlicherweise den Umständen entsprechend gut. Er ist heute aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das ist, glaube ich, die größte und die schönste Nachricht für uns alle“, erklärte Eberl am ARD-Mikrofon im Gespräch mit Moderator Alexander Schlüter (41).

Anschließend sprach der Bayern-Boss erstmals konkret über die Diagnose: „Man hat gefunden, was es ist. Es ist eine Hirnhautreizung, die diesen Zwischenfall am letzten Freitag heraufbeschworen hat. Zu Hause kann er jetzt die Reha machen – Reha heißt bei ihm: Ruhe und Medikamente. Und dann bin ich mir sehr, sehr sicher, dass er ganz bald wieder mit 100 Prozent am Rand steht.“

Wann Kompany tatsächlich wieder auf die Trainerbank zurückkehren kann, steht allerdings noch nicht fest. Der FC Bayern will seinem Chefcoach die notwendige Zeit zur vollständigen Genesung geben. „Es gibt noch kein Zeitfenster. Er bekommt alle Ruhe und wenn die Ärzte und vor allem er selbst sagen, es geht wieder, dann empfangen wir ihn hier wieder in der Arena“, betonte Eberl.

Einen Zusammenhang zwischen der Erkrankung und dem hohen Druck im Profifußball sieht der Sportvorstand nicht. Auch darauf ging er vor der Partie ein: „Die Krankheit kann jeder von uns bekommen. Die können Sie bekommen, die kann ich bekommen. Ich wünsche sie keinem, aber das hat jetzt nichts mit diesem Druck zu tun, den wir in der Bundesliga haben.“

Solange Kompany ausfällt, übernimmt weiterhin Co-Trainer Aaron Danks (43) die Verantwortung an der Seitenlinie. „Wir profitieren einfach von der Arbeit der letzten zweieinhalb Jahre, in denen dieser Trainerstab und diese Mannschaft so unglaublich eng zusammengearbeitet haben“, erklärte der 53-Jährige.

Auch ARD-Experte Bastian Schweinsteiger äußerte sich zur ungewohnten Situation für die Spieler. Der frühere Bayern-Profi sieht in der engen Zusammenarbeit innerhalb moderner Trainerteams einen entscheidenden Vorteil: „Es ist natürlich schon so als Spieler, dass das ein bisschen unterschiedlich ist. Aber mittlerweile sind die Assistenztrainer ja wie ein Voll-Trainer und die sprechen da schon die gleiche Sprache.“

Neben Kompany müssen die Bayern derzeit auch auf Joshua Kimmich (31) verzichten. Der Mittelfeldspieler fehlt aufgrund eines Trauerfalls in der engsten Familie. Für Eberl rücken angesichts dieser beiden Situationen die sportlichen Aufgaben vorübergehend in den Hintergrund: „Das sind Themen, die weit weg vom Fußball sind, die uns zeigen, dass der Fußball auch nicht das wichtigste ist, sondern eine Nebenrolle spielt. Die schönste vielleicht, aber eine Nebenrolle.“

Doch nicht nur die Nachrichten rund um Kompany sorgten vor dem Pokalspiel für Aufsehen. Auch bei der Bekanntgabe der Startelf gab es eine Überraschung: Harry Kane (33) nahm zunächst auf der Ersatzbank Platz. Erst am Montagabend (26. Oktober) war der Bayern-Stürmer mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet und damit zum Weltfußballer gekürt worden. Zwei Tage später musste der frischgebackene Preisträger vorerst zuschauen.

Der Offensivqualität der Münchner tat das zunächst keinen Abbruch. Bereits in der zehnten Minute brachte Michael Olise den Rekordmeister gegen Magdeburg mit 1:0 in Führung. Doch die Antwort des Zweitligisten ließ nicht lange auf sich warten: Nur fünf Minuten später glich Mateusz Zukowski mit einem abgefälschten Schuss aus. In der 20. Minute schlug Bayern erneut zu: Ismail Saibari sorgte für die 2:1-Führung.