Große Ungewissheit um Vincent Kompany nach dem Triumph des FC Bayern über Leipzig. Droht ihm eine Zwangspause?
„Geht ihm wirklich nicht gut“Eberl muss bei PK für Kompany einspringen
Vincent Kompany (40) hat den 6:1-Kantersieg des FC Bayern München gegen RB Leipzig fast ausschließlich von der Ersatzbank aus verfolgt. Das sorgte schnell für Spekulationen über den Gesundheitszustand des Bayern-Trainers.
Anfänglich machten Gerüchte über Hüftbeschwerden die Runde, aber es steckte noch etwas anderes dahinter: Ein Infekt hatte den Trainer des FC Bayern die komplette Woche im Griff. Aus diesem Grund fehlte ihm die nötige Kraft für das Coaching am Spielfeldrand.
„Dann muss Vinnie es auch akzeptieren“
Nach dem Abpfiff war der Belgier zu angeschlagen, um Interviews für Sky oder andere Sender zu geben. Er sagte sogar die Pressekonferenz ab. An seiner Stelle trat Sportvorstand Max Eberl (53) vor die Mikrofone und sagte über den Bayern-Coach: „Es geht ihm wirklich nicht gut!“ Das berichtet „bild.de“.
Viele Anhänger fragen sich nun besorgt: Wird Kompany beim wichtigen Champions-League-Duell am Mittwoch (21.00 Uhr) gegen den FC Arsenal zur Verfügung stehen? Zwar zeigte sich Eberl am Samstagabend zuversichtlich und meinte: „Mittwoch wird er dabei sein.“ Allerdings relativierte er diese Aussage umgehend: „Welche Rolle er aber spielt, das kann ich noch nicht sagen.“
Im Spiel gegen Leipzig waren es hauptsächlich Kompanys Assistenten, die den Spielern während des Spiels Anweisungen gaben. Insbesondere Co-Trainer Aaron Danks (43) war die meiste Zeit an der Außenlinie präsent und trieb die Mannschaft an. Eberl erläuterte die Situation: „Wenn es der Körper nicht hergibt, dann muss Vinnie es auch akzeptieren.“
Falls Kompany auch in den kommenden Tagen ausfallen sollte, würde Danks erneut die Hauptverantwortung tragen. Diese Situation gab es bereits in der vergangenen Spielzeit im Halbfinal-Hinspiel bei Paris Saint-Germain, als der Chefcoach wegen einer Gelbsperre fehlte.
Danks verteilte die Aufgaben damals unter den anderen Assistenztrainern René Maric (34), Floribert N’Galula (39) und Daniel Fradley (36). Eberl lobte den Teamgeist: „Das zeigt, was für ein harmonisches Team wir auch neben dem Platz haben. Sie wissen genau, was zu tun ist.“
Trotz Kompanys Erkrankung gab der Sport-Boss eine Bemerkung ab, die allen Fans des FC Bayern Mut macht. Im Hinblick auf die Partie gegen Arsenal äußerte sich Eberl: „Wir gehen fest davon aus, dass es für Mittwoch kein Problem ist.“ (red)

