Abo

Pikante Fotos aufgetauchtGroße Aufregung um Bayern-Schiri vor Real-Duell

Schiedsrichter Michael Oliver mit Headset.

Copyright: IMAGO / Shutterstock

Schiedsrichter Michael Oliver steht bei den Bayern-Fans am Pranger.

Vor dem wichtigen Spiel des FC Bayern gegen Real Madrid steht der Schiedsrichter plötzlich im Kreuzfeuer der Kritik.

Für den FC Bayern rückt das Hinspiel im Viertelfinale der Königsklasse gegen Real Madrid näher, und die Stimmung ist bereits vor dem Anpfiff angespannt.

Es ist aber nicht allein die sportliche Herausforderung, die für Gesprächsstoff sorgt. Der Schiedsrichter des Spiels, Michael Oliver, ist in den Mittelpunkt der Debatten geraten.

Pikantes Posting von Ehefrau des Schiedsrichters aufgetaucht

Der Auslöser für die ganze Aufregung? Private Aufnahmen, die aktuell im Internet kursieren. Sie zeigen den Schiedsrichter mit seiner Gattin, Lucy Oliver, während eines Trips in die spanische Hauptstadt.

Ein Bild, das Lucy mit der Bemerkung „Loving Madrid“ teilte, erhitzt die Gemüter besonders. Eine weitere Aufnahme zeigt sie ohne ihren Mann im Bernabéu-Stadion. Von wann die Aufnahmen sind, ist unklar. Der Instagram-Account von Olivers Frau, die auch als Schiedsrichterin aktiv ist, ist mittlerweile gelöscht.

Die Aufnahmen sorgten aber auch unter Experten für Gesprächsstoff. So bezog der frühere Unparteiische Manuel Gräfe auf der Social-Media-Plattform X Stellung zu der Sache. Und er hat eine mehr als klare Meinung zu dem Thema.

Seine Worte: „Erinnert an Marciniaks Real-Tasche… Wenn kein Fake, dann mindestens mal vorsichtig formuliert: Ungeschickt, so etwas zu posten … Als Schiedsrichter darf man natürlich auch mit seiner Frau europäische Städte ‚lieben‘, aber das mit einem Stadion & Club zu verbinden… So ist er unnötig noch mehr unter Druck, als ohnehin schon bei solch einem Spiel.“

Die Postings könnt ihr euch hier anschauen:

Für viele Fans des FC Bayern weckt die Bemerkung von Gräfe üble Erinnerungen. Im Mai 2024 pfiff der polnische Referee Szymon Marciniak das Halbfinal-Rückspiel zwischen Real und dem deutschen Rekordmeister. Eine Situation aus dieser Begegnung zählt zu den meistdiskutierten Momenten in der jüngeren Vergangenheit der Champions League. Das berichtet der „Münchner Merkur“.

Damals hatte Marciniak in der Nachspielzeit eine Aktion vorschnell abgepfiffen. Dadurch wurde ein möglicher Ausgleichstreffer von Matthijs de Ligt verhindert, was letztlich zum Ausscheiden der Bayern führte. Zusätzliche Spekulationen wurden kurz darauf durch ein Video befeuert, auf dem Marciniak mit einem Kulturbeutel mit dem Emblem von Real Madrid zu sehen war.

Seinerzeit gab die Uefa bekannt, dass es sich um ein gängiges Präsent des Vereins an die Spielleiter gehandelt habe. Marciniak bat für seinen Fehler öffentlich um Entschuldigung. Was Oliver angeht, gibt es für die Bayern-Anhänger aber einen positiven Aspekt: Die Statistik des Engländers bei Spielen mit Beteiligung des Rekordmeisters ist beeindruckend. Aus sieben Partien unter seiner Führung resultierten sechs Erfolge und ein Remis. Die Uefa schenkt dem routinierten Unparteiischen für dieses Spitzenspiel ihr Vertrauen.

Als Michael Oliver Juventus Turin gegen Real Madrid verpfiff

Olivers Real-Bilanz? Vier Spiele, drei Real-Siege. Die einzige Niederlage gab es für Real gegen Juventus Turin beim 1:3 im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League 2017/2018. Klingt harmlos. Bei genauerer Betrachtung wird es aber durchaus heikel.

Real gewann das Hinspiel 3:0, lag im zweiten Spiel 0:3 hinten, ehe Oliver nach einem angeblichen Foul am heutigen Leverkusen-Profi Lucas Vázquez tief in der Nachspielzeit auf Elfmeter für Real entschied. Juve-Keeper Gianluigi Buffon stürmte damals erbost auf den Schiri zu und sah prompt noch die Rote Karte. In der achten Minute der Nachspielzeit verwandelte dann Cristiano Ronaldo den mehr als fragwürdigen Strafstoß – und sicherte so Real das Weiterkommen. Turins Anhängern steigt noch heute der Puls, wenn sie an diese Szene und an diesen Schiedsrichter erinnert werden. 

Real gewann schließlich den Titel, warf die Bayern dabei nach zwei Spielen mit 4:3 im Halbfinale raus – inklusive einer mehr als strittigen Schiedsrichterentscheidung des türkischen Referees Cüneyt Cakir, der den Bayern einen klaren Elfmeter verweigerte. Doch Diskussionen bei Spielen gegen Real Madrid kennen die Bayern ohnehin zur Genüge.

Ein Jahr zuvor sagte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge: „Wir sind beschissen worden.“ Real hatte die Bayern im Viertelfinale 4:2 nach Verlängerung besiegt, drei Treffer fielen damals aus Abseitsstellungen, die der Unparteiische großzügig übersah. Genauso wie einen eigentlich überfälligen Platzverweis gegen Reals Casemiro. Stattdessen stellte Viktor Kassai damals Bayerns Arturo Vidal vom Platz und pfiff eine vermeintliche Abseitsstellung von Robert Lewandowski, als dieser alleine auf den Torhüter zulief. Der Kicker gab dem Ungarn damals die Note 6. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Vincent Kompany bei einer Pressekonferenz. Im Hintergrund sitzt Max Eberl.

Poker um Bayern-Talent

Funkt Liga-Konkurrent bei Kompany-Liebling dazwischen?