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„Das ist das Traurige!“Stefan Effenberg genervt von Bayern-Theater

Stefan Effenberg hat sich von der einzigen wirklichen Bayern-Baustelle in einer herausragenden Saison genervt gezeigt. Im „Doppelpass“ übte er entsprechend Kritik.

Sportlich lässt die Saison beim FC Bayern aktuell kaum etwas zu wünschen übrig: In der Bundesliga beeindruckten die Münchner mit einer Rekord-Hinrunde, in der Champions League wurde das Achtelfinal-Ticket souverän gelöst. Und im Pokal winkt unter der Woche das Halbfinale.

Das Geschehen auf dem Rasen sorgt entsprechend nicht für Unruhe an der Säbener Straße, komplett geräuschlos ist das Treiben in München aktuell allerdings nicht. Das hat vor allem mit einer Personalie zu tun.

Reschke stimmt Effenberg im „Doppelpass“ zu

Während Nationalspieler Serge Gnabry (30) seinen Vertrag bis 2028 verlängert hat, steht die finale Entscheidung bei Abwehrspieler Dayot Upamecano (27) noch aus. Nach einem langen Hin und Her sind die Aussichten auf eine baldige Verkündung zwar gut, der Weg bis zur Einigung war für die Verantwortlichen allerdings extrem holprig.

Obwohl sich der Franzose mit seiner Familie in München wohlfühlt, unangefochtener Stammspieler ist und eine lukrative Offerte über rund 20 Millionen Euro vorliegen hatte, zog sich der Poker extrem in die Länge.

Ehrenpräsident Uli Hoeneß (74) schob dabei den Beratern des Spielers die Verantwortung zu, sagte dem „Kicker“: „Ich fürchte, dass seine Berater alles tun werden, um ihn aus München wegzulotsen.“ Zwischenzeitlich hatte der Klub sein Angebot sogar zurückgezogen, die Gespräche später aber wieder aufgenommen.

Im „Doppelpass“ am Sonntag (8. Februar 2026) äußerte sich der frühere Bayern-Kapitän Stefan Effenberg (57) ähnlich. Er prangerte an: „Es spielt für die Berater keine Rolle, ob sich ein Spieler wohlfühlt. Das ist das Traurige an dem Geschäft heutzutage und bei einigen Beratern.“

Seiner Meinung nach hätte ein gut beratener Upamecano gar nicht erst an seiner Weiterbeschäftigung in München gezweifelt, wo er seit 2021 unter Vertrag steht und 179 Pflichtspiele bestritten hat. Entsprechend genervt war er vom Poker der Berater, der für die Einigung gar nicht nötig gewesen wäre.

Michael Reschke (68) sah es ähnlich. „Das Angebot, das die Bayern gemacht haben, ist absolut top“, sagte der frühere Technische Direktor der Münchner im „Doppelpass“: „Es war ein korrektes und sinnvolles Verhalten, das Angebot zurückzuziehen. Wenn der Spieler sich dann vielleicht von der Umklammerung seiner Berater löst, ist es legitim, eine Lösung zu finden.“

Lennart Karl mit dem Ball am Fuß.

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