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Nächste Absage an El MalaFan-Wut über Nagelsmann: „Sag mir, dass du Köln hasst …“

Julian Nagelsmann hat sich erneut gegen Said El Mala entschieden und stattdessen Assan Ouédraogo für die WM 2026 nachnominiert. Das sorgte bei vielen Fans für Unverständnis.

Ganz kurz flammten die eigentlich schon erloschenen WM-Hoffnungen rund um Said El Mala (19) am Freitag (5. Juni 2026) noch einmal auf.

Als Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) erstmals von der Verletzung von Lennart Karl (18) und den Befürchtungen über ein Turnier-Aus sprach, hatten viele den Senkrechtstarter vom 1. FC Köln als erste Alternative direkt auf dem Schirm. Doch rund drei Stunden später war der WM-Traum auch im zweiten Anlauf ausgeträumt.

Assan Ouédraogo erhält den Vorzug vor Said El Mala

Für Bayern-Juwel Karl, der beim DFB-Test gegen Finnland auf der rechten Außenbahn geglänzt hatte und auch im offensiven Mittelfeld einsetzbar ist, nominierte Nagelsmann den Leipziger Assan Ouédraogo (20) nach.

Der Sohn des früheren FC-Profis Alassane Ouédraogo (45) hatte bei seinem bislang einzigen Länderspiel, einem Kurzeinsatz gegen die Slowakei (6:0) im November, gleich einen Treffer erzielt und einen guten Eindruck hinterlassen. Anschließend setzte ihn eine Verletzung länger außer Gefecht.

Während sich vor allem die Fans von Leipzig sowie Ouédraogos Jugendklub Schalke 04 über die Entscheidung freuten, musste der Bundestrainer bei Social Media erneut einen regelrechten Sturm der Entrüstung über sich ergehen lassen. Nicht nur FC-Fans hätten sich El Mala als Nachrücker für Karl gewünscht.

„Skandal. Nichts gegen Ouédraogo, aber dass ein El Mala nicht nachnominiert wird, ist verrückt“, beklagte ein Anhänger bei Instagram unter dem DFB-Posting zur Nominierung. „Das ist so eine Frechheit El Mala gegenüber, unfassbar“, ärgerte sich ein anderer.

Eine Frage war in zahlreichen Rückmeldungen immer wieder zu finden: „Was hat El Mala Nagelsmann getan?“ Und ein Fan unterstellte dem Bundestrainer gar: „Sag mir, dass du Köln hasst, ohne zu sagen, dass du Köln hasst …“

Nüchtern betrachtet wäre Linksaußen El Mala vom Profil her, ebenso wie Ouédraogo, kein direkter Ersatz für die Position von Karl bei der Nationalmannschaft gewesen. Doch nachdem es der FC-Profi schon bei der ursprünglichen Nominierung nur haarscharf nicht ins Aufgebot geschafft hatte, schien die Gelegenheit für die WM-Chance jetzt passend.

Hinzu kommt, dass El Mala im Kampf um einen Kaderplatz nur knapp an Leroy Sané (30) gescheitert war. Der Routinier ist jetzt heißer Kandidat auf den Startplatz von Karl auf Rechtsaußen, in Jamie Leweling (25) gibt es ansonsten nur noch einen weiteren klassischen Flügelstürmer im Kader. Ouédraogo dagegen ist der fünfte zentrale Mittelfeldspieler, hinzu kommen zwei Sechser – für gerade einmal zwei Positionen im 4-2-3-1.

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