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„Du kleine Missgeburt“Kurz nach FC-Test: Skandal-Stürmer rastet völlig aus

Kevin Behrens attackierte seinen Mitspieler Georgios Koutsias mitten im Testkick gegen Pilsen.

Kevin Behrens attackierte seinen Mitspieler Georgios Koutsias mitten im Testkick gegen Pilsen.

Kevin Behrens hat mal wieder für einen Aufreger gesorgt. Mitten in einem Testspiel attackierte er einen Mitspieler.

Am Montag (5. Januar 2026) traf er im Testspiel für den FC Lugano noch gegen den 1. FC Köln (1:2), vier Tage später sorgte Kevin Behrens (34) in einem anderen Freundschafts-Kick für Aufregung!

Im Testspiel in La Nucia traf Behrens gegen den 1. FC Köln per Kopf zum zwischenzeitlichen 1:1. Dass die Truppe aus der Schweiz aber nicht gerade zimperlich ist, zeigte sie mit ihrer teils harten Gangart in der Partie.

Kevin Behrens attackiert Mitspieler

Auch an der Seitenlinie geriet FC-Trainer Lukas Kwasniok (44) mit Lugano-Coach Mattia Croci-Torti (43) aneinander. Unter anderem, nachdem der Schweizer einen FC-Konter stoppte, obwohl der Ball noch im Spiel war.

„Hätte man nur ihn beobachtet, wäre das wohl interessanter als das Spiel gewesen. Es war süffisant und unterhaltsam, wir haben kostenlos eine Show geboten bekommen“, sagte der Kölner Übungsleiter im Anschluss mit einem Schmunzeln.

Dass die Schweizer aber auch untereinander das eine oder andere Problem haben, zeigte sich am Freitag im Testspiel gegen Viktoria Pilsen. Bei der 2:4-Niederlage hatte Behrens in der 51. Minute wie schon gegen den FC zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen, wenig später folgte dann sein Ausraster.

Der ehemalige Bundesliga-Profi rannte zusammen mit Sturmpartner Georgios Koutsias (21) die Verteidiger der Tschechen an. Aber plötzlich drehte Behrens ab, nahm voll Kurs auf seinen griechischen Teamkollegen und tackelte ihn in vollem Lauf um. Rumms!

Daraufhin beugte sich Behrens (der in der Bundesliga für Union Berlin und den VfL Wolfsburg spielte) über Koutsias und brüllte ihn – alles live zu hören und zu sehen im Youtube-Livestream des Klubs – mit folgenden Worten an: „Du kleine Missgeburt! Sei leise!“

Sofort gingen Mitspieler dazwischen, Behrens hob auch noch den Arm in Richtung der Trainerbank. Koutsias schaute unterdessen völlig verdutzt aus der Wäsche und wusste gar nicht, wie ihm geschah. Warum er seinen Mitspieler attackierte, ist bisher nicht bekannt. Behrens sah für seine Vergehen am Teamkameraden übrigens nicht einmal die Gelbe Karte.

Dafür reagierte der FC Lugano nach dem Spiel umgehend und kündigte eine interne Untersuchung des Zwischenfalls an: „Der FC Lugano verurteilt den Vorfall während des Freundschaftsspiels gegen den FC Viktoria Plzen, an dem Kevin Behrens und Georgios Koutsias beteiligt waren, sowie die damit verbundenen Ereignisse in aller Deutlichkeit. Die Angelegenheit wird intern behandelt und geregelt; der Klub wird prüfen, welche disziplinarischen Maßnahmen gegenüber den beiden involvierten Spielern zu ergreifen sind. Zu diesem Thema werden keine weiteren Stellungnahmen abgegeben und keine zusätzlichen Kommentare erfolgen.“