Die WM-Hoffnung für Kanada ist ausgeträumt! Aber anstatt Enttäuschung zu zeigen, erntet Trainer Jesse Marsch mit einer merkwürdigen Aussage Spott und Unverständnis.
„Hat er das wirklich gesagt?“Ex-Bundesliga-Coach erntet WM-Spott

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Kanadas Nationaltrainer Jesse Marsch überraschte nach dem Spiel gegen Marokko mit einer merkwürdig anmutenden Aussage.
Für Co-Gastgeber Kanada ist die Hoffnung auf den Weltmeistertitel am Samstag zu Ende gegangen. Nach einer 0:3-Niederlage, die gegen äußerst effiziente Marokkaner etwas zu hoch ausfiel, war das Turnier für den Mitausrichter am Samstag vorbei.
Trainer Jesse Marsch löste mit einem Fernsehinterview nach Abpfiff Fassungslosigkeit und reichlich Hohn aus. Das berichtet „Daily Mail“.
Hohn im Netz für bizarre Trainer-Worte
Gegenüber Fox Sports pries der frühere Bundesliga-Trainer (RB Leipzig) seine Mannschaft und hob hervor, dass sie offensiv agiere und nicht nur auf Verteidigung setze. Dann kam die Äußerung, die im Internet hohe Wellen schlug: „Ich wäre lieber wir als die! So gut Marokko auch ist, ich wäre lieber wir.“ Er sei außerordentlich stolz auf seine Spieler, selbst wenn sie am Boden zerstört wären.
Diese bemerkenswerte Äußerung ging in den sozialen Netzwerken sofort viral. Fußball-Anhänger weltweit reagierten mit purem Unverständnis auf die Weigerung des US-Coaches, die Niederlage zu akzeptieren. In den Kommentarbereichen sammelten sich rasch spöttische Bemerkungen über seine Haltung, die als fehlendes Realitätsbewusstsein gewertet wurde.
Auf der Plattform X kommentierte ein User: „Beeindruckend, wie dumm er sich jedes Mal gibt, wenn er vor ein Mikrofon tritt.“ Ein weiterer Fan brachte die widersprüchliche Logik des Coaches auf den Punkt: „‚Ich wäre lieber wir als die.‘ Aber ihr wart doch unterlegen ...“ Ein dritter Nutzer war der Meinung, er habe schon viele unkluge Trainer-Kommentare gehört, aber diese Äußerung von Jesse Marsch toppe einfach alles. Und ein vierter meinte: „Anders gesagt: Er verliert lieber, als dass er gewinnt.“
Auch Fox-Experte Landon Donovan war überrascht. „Hat er das gerade wirklich gesagt? Das verstehe ich echt nicht“, sagte der ehemalige US-Nationalspieler.
Weil Marsch US-Bürger ist, nutzten viele amerikanische Fans den Unabhängigkeitstag am 4. Juli, um sich von ihm abzugrenzen. Ein User fragte scherzhaft, ob man ihm seinen Pass schon weggenommen habe. Marsch selbst hatte zuvor in einem Gespräch mit dem „Time Magazine“ deutlich gemacht, dass er nie das US-Nationalteam coachen würde. „Lasst es mich ganz klar sagen: Ich werde niemals die US-Nationalmannschaft trainieren“, sagte Marsch. „Niemals. Und das ist kein Problem.“
Er habe „fertig damit“ und es sei ihm gleichgültig, ergänzte er. Er hege keinen Groll gegen die USA und hoffe, dass das Team erfolgreich ist. Er schätze US-Coach Mauricio Pochettino sowie zahlreiche Spieler. „Aber die Leute müssen aufhören, in den USA so eine Sache aus mir zu machen“, verlangte er. (red)
