+++ AKTUELL +++ EM steht still Alle Public Viewings und Events in Köln abgesagt – auch Gänsehaut-Termin betroffen

+++ AKTUELL +++ EM steht still Alle Public Viewings und Events in Köln abgesagt – auch Gänsehaut-Termin betroffen

Vor Quali-Auslosung für Deutschland-EMNeben Russland: Bundesregierung fordert Ausschluss eines Landes

5. Oktober 2021: Der DFB enthüllt das Logo für die EM 2024 im eigenen Land. Bild für die Berichterstattung rund um das Turnier frei verwendbar.

Das Logo zur EM 2024 zeigt den EM-Pokal umrundet von diversen Landesflaggen europäischer Nationen.

Die EM 2024 findet in Deutschland statt, am 9. Oktober 2022 steigt die Auslosung für die Qualifikationsgruppen. Im Vorfeld hat die Bundesregierung in Bezug auf die Belarus-Frage Druck auf die UEFA ausgeübt.

Im Sommer 2024 findet die Fußball-EM der Männer in Deutschland statt. Am 9. Oktober 2022 findet in Frankfurt die Auslosung für die Qualifikationsgruppen für das Turnier statt.

Die Bundesregierung hat die UEFA nun wenige Wochen vor der Auslosung bei der ungeklärten Belarus-Frage aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine unter Druck gesetzt.

Nancy Faeser: Fußball müsse „seiner verantwortungsvollen Rolle gerecht werden“

Die für den Sport zuständige Innenministerin Nancy Faeser (52, SPD) fordert nach Informationen des „Spiegel“ in einem Brief an UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (54) den Ausschluss des Landes von der Qualifikation.

Alles zum Thema EM 2024

Bisher hat die UEFA nur Russland verbannt. Eine Entscheidung mit Blick auf Belarus muss allerdings zügig getroffen werden, da die Auslosung in Frankfurt/Main am 9. Oktober stattfindet.

In ihrem Brief verlangt Faeser laut Bericht, dass „nicht nur Russland, das einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führt, sondern auch Belarus als wesentlicher Unterstützer der russischen Führung von allen internationalen Fußballspielen und -turnieren ausgeschlossen werden“ solle.

Damit einhergehen müsse „die Suspendierung der russischen und belarussischen Funktionäre aus den einflussreichen Gremien internationaler Sportverbände“.

Der Fußball müsse „seiner verantwortungsvollen Rolle gerecht werden und geschlossen Haltung gegen diese Form der Missachtung von Menschenrechten zeigen“, schreibt Faeser. Es müsse „allen Verantwortlichen jede Möglichkeit der sportlichen Teilnahme, Einflussnahme oder sonstigen Repräsentation genommen werden.“ (sid/tsc)