Der Schmerz nach dem WM-Aus sitzt tief bei den Engländern. Doch eine Szene sorgt für noch mehr Wirbel: Jude Bellingham geht auf seinen eigenen Keeper los.
WM-Zoff gefilmtBellingham attackiert eigenen Torwart nach England-Aus
Englands WM-Hoffnungen sind zerplatzt, und schon wird ein Sündenbock gesucht. Nach der bitteren 1:2-Pleite gegen Argentinien steht besonders Torhüter Jordan Pickford im Zentrum der Kritik. Der späte Ausgleichstreffer durch Enzo Fernández heizt die Debatte an – und das sogar innerhalb der Mannschaft.
Die „Three Lions“ wähnten sich schon auf der Siegerstraße, führten durch ein Tor von Anthony Gordon bis zur 85. Spielminute. Aber dann kam der Weitschuss von Fernández und ließ den Traum platzen. Eine Frage brennt allen auf den Lippen: War dieser Ball haltbar?
TV-Kamera überführt Bellingham
Richtig brisant wird es durch eine Szene, die eine Fernsehkamera einfing. Man sieht Jude Bellingham, wie er die Wiederholung des Gegentors auf der großen Leinwand betrachtet und dabei unmissverständlich mit den Lippen einen Vorwurf an seinen Torwart formuliert: „Der Ball geht in die Mitte des Tores!“
Mit dieser Einschätzung ist er nicht der Einzige. Der frühere Nationalspieler Gary Neville äußerte sich ebenfalls klar: „Der Ball ging nicht einmal in die Ecke. Den muss er halten. Den muss er halten.“ Das berichtet „sportbild.bild.de“.
Eine gegenteilige Meinung hatte jedoch MagentaTV-Kommentator Wolff Fuss, der analysierte: „Den trifft Fernández perfekt, keine Chance für Pickford.“
Aber das war noch nicht alles, was für Aufsehen um Pickford sorgte. Nach Spielende passierte dem Keeper eine weitere peinliche Panne: Er vergaß seine Trinkflasche samt handschriftlicher Notizen für einen möglichen Elfmeter-Krimi auf dem Spielfeld.
Die argentinischen Akteure ließen sich diese Chance nicht nehmen. Fernsehaufnahmen zeigen, wie erst Nico González, danach Lionel Messi und zum Schluss sogar Torschütze Enzo Fernández die Aufzeichnungen neugierig inspizierten.
Darauf zu lesen: Pickfords Strategie für Elfmeter. Bei Messi etwa: Zuerst eine Täuschung nach links, dann ein Sprung nach rechts. Für Fernández galt die Anweisung: „In der Mitte stehen.“ Dieser Vorfall sorgte bei den Argentiniern für große Heiterkeit. (red)
