Berichte über einen angeblichen Zoff zwischen ihm und Jonathan Burkardt bringen Albert Riera zur Weißglut.
„Ich bin hier nicht als Marionette“Eintracht-Trainer rastet bei PK aus
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Eintracht-Trainer Albert Riera außer Rand und Band! Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den Hamburger SV pestete der Spanier gegen die Presse.
In seiner Wutrede wies er interne Spannungen bei Eintracht Frankfurt energisch zurück. „Das ist kompletter Mist“, sagte der 44-Jährige zu einem angeblichen Zwist mit Nationalspieler Jonathan Burkardt und fügte hinzu: „Das ist hier kein Zirkus, sondern ein professioneller Fußball-Verein.“
Eintracht-Coach Riera: „Unsere Fans verdienen die Wahrheit“
Nach Ansicht des Spaniers gebe es im Umfeld des Klubs „viel Gift. Aber ich akzeptiere keine Lügen. Ich bin hier nicht als Marionette und verlange Respekt“, schimpfte Riera.
Die „Bild“ hatte jüngst über einen angeblichen Konflikt zwischen Riera und Burkardt berichtet, es soll dabei unter anderem um schlechte Fitnesswerte des Angreifers gegangen sein. Riera sprach nun von einer Situation, „die bereits zwei Wochen zurückliegt“. Auf Nachfrage bezüglich der Situation wiegelte er ab und kritisierte: „Informiert euch besser. Wenn ihr euch nicht 100 Prozent sicher seid, schreibt es nicht.“
Laut Riera habe es in den vergangenen Tagen keine „komische Situation mit irgendeinem Spieler“ gegeben. „Unsere Fans verdienen die Wahrheit. Und die ist, dass wir eine tolle Atmosphäre im Training hatten. Es ist nichts schlecht“, beteuerte der in der Kritik stehende Riera und ereiferte sich in der Pressekonferenz: „Geben Sie doch korrekte Informationen wieder und nicht irgendwelche Lügen, sodass manche Leute denken: Was ist das für ein Zirkus bei der Eintracht.“
Nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen stehen die Hessen im Kampf um einen internationalen Startplatz enorm unter Druck. Mit 43 Punkten liegt die Eintracht auf dem erforderlichen Rang sieben gleichauf mit dem SC Freiburg. „Wir haben jetzt drei Endspiele“, sagte Riera mit Blick auf die Tabelle.
Der Spanier versicherte: „Ich kann versprechen, dass jeder Spieler bis zu meinem letzten Tag alles geben wird für den Verein und das gemeinsame Ziel. Alle sind zu hundert Prozent dabei.“ (are/dpa/sid)
