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Große AufruhrDoping-Wirbel um DFB-Star – jetzt droht eine lange Sperre

Giulia Gwinn, Selina Cerci (M.) und Laura Freigang (r.) laufen sich beim Training warm.

Copyright: IMAGO/HMB-Media

Giulia Gwinn, Selina Cerci (M.) und Laura Freigang (r.) beim Training der deutschen Nationalmannschaft. 

Aktualisiert:

Die DFB-Frauen feiern das WM-Ticket, doch Bundestrainer Wück tritt auf die Bremse. Und abseits des Rasens sorgt ein Doping-Fall um eine Nationalspielerin für mächtig Wirbel.

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Bundestrainer Christian Wück (52) denkt gar nicht an ein gemütliches Auslaufen in Slowenien. Die große Sause nach dem gesicherten WM-Ticket ist vorbei, und vor dem letzten Gruppenduell am Dienstag (9. Juli 2026, 18 Uhr/ZDF) in Ljubljana macht er seinen Spielerinnen Dampf.

Auf der Abschlusspressekonferenz sagte er: „Es wird, egal welche Mannschaft auf dem Platz stehen wird, eine Bewährungsprobe werden – weil wir uns einfach weiterentwickeln müssen im Hinblick auf unsere Zukunft.“

DFB-Team: Doping-Ärger um Laura Freigang

Der 2:0-Erfolg vom Freitag in Köln über Norwegen sichert die Teilnahme an der WM 2027 in Brasilien und verschafft Wück neue Möglichkeiten. Doch er stellt klar: „Es geht nicht mehr um die WM-Quali. Aber wir wollen natürlich trotzdem das Spiel gewinnen, das sollte auch unser Anspruch sein.“ Der Chefcoach verlangt insbesondere im Angriff kreative Ideen. Das erste Aufeinandertreffen in Dresden hatten die DFB-Damen souverän mit 5:0 für sich entschieden.

Es könnte sein, dass mit Janina Minge, Camilla Küver, Sophia Kleinherne und Sarai Linder ein Quartett aus Wolfsburg die Verteidigung bildet. Gegen Norwegen musste Minge wegen einer Rotsperre zusehen. Jetzt ist sie zurück und soll für die an der Schulter verletzte Giulia Gwinn die Kapitänsbinde tragen.

Marie Müller (Portland Thorns FC) wird laut Wück nicht in der Startelf stehen, obwohl sie in Köln ein sensationelles Debüt im Nationaltrikot mit einem eigenen Treffer hingelegt hatte. Der ehemalige Profi sieht seine Mannschaft nach dem überzeugenden Erfolg wieder auf dem richtigen Weg, gerade nach dem ernüchternden 0:0 gegen Österreich im April. „Wir sind die Treppenstufe wieder hochgegangen, die wir in Österreich runtergefallen sind“, so die Einschätzung von Wück. Das Remis sei im Nachhinein ein „reinigendes Ergebnis“ gewesen.

Abseits des Platzes sorgt jedoch der Fall Laura Freigang für Wirbel. Die 28-Jährige soll laut der NADA innerhalb eines Jahres dreimal nicht für Dopingkontrollen am gemeldeten Ort angetroffen worden sein. Aufgrund dieser drei versäumten Tests steht für die Stürmerin, die diesmal nicht im Kader ist, eine empfindliche Sperre im Raum. Diese sogenannten „Strikes“ stellen eine Verletzung der Meldepflicht dar. Die Nationale Anti-Doping Agentur sieht dafür normalerweise eine zweijährige Sperre vor.

Freigang hat sich via Instagram zu den Vorwürfen geäußert. Die Kapitänin des Bundesligisten Eintracht Frankfurt schrieb: „Bei den verpassten Kontrollen handelt es sich nicht um bewusst vermiedene Kontrolltermine, sondern um Unstimmigkeiten bzw. Missverständnisse in den täglich zu aktualisierenden und umfassenden Angaben, die wir als Nationalspielerinnen tages- und stundenaktuell im System zu aktualisieren haben“.

Nun liegt der Ball beim DFB: Dessen Anti-Doping-Kommission untersucht den Vorgang und die eingereichten Dokumente, um über die nächsten Schritte zu entscheiden. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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