Der letzte Check vor der WM: Für wen wird der Traum platzen und wer hat sein Ticket sicher?
Einige DFB-Stars wackelnDie Einzelkritik: Ein Joker trifft, andere müssen zittern

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Die Fußball-Nationalmannschaft steht vor dem Spiel gegen Ghana auf dem Platz.
Ein Tor in letzter Minute rettet den Abend, aber nicht die Stimmung. Die Generalprobe der DFB-Elf war ein Auf und Ab. Für einige Akteure war es die große Chance, sich für die Weltmeisterschaft zu empfehlen, für andere könnte der Traum nun ausgeträumt sein. Im Mittelpunkt des Jubels stand ausgerechnet ein Profi aus Stuttgart.
Die Fans in Stuttgart schrien seinen Namen, und Deniz Undav lieferte. Nach seiner Einwechslung sorgte er mit dem entscheidenden Tor für pure Freude auf den Rängen. Das ist genau die Art von Einsatz, die Coach Nagelsmann als Bewerbung für die Weltmeisterschaft wertet. Auch Kai Havertz setzte ein starkes Zeichen: Nach 16 Monaten Abwesenheit feierte er seine Rückkehr und krönte sie mit einem souveränen Tor vom Elfmeterpunkt, wie die „dpa“ meldet.
Starke Defensive und ein Hauch von Magie
Es gab aber auch abseits der Torschützen positive Signale. Florian Wirtz brachte erneut seine Spielfreude auf den Platz, selbst wenn nicht alles klappte. Man kann sich sicher sein, dass seine unbeschwerte Spielweise bei der WM für besondere Augenblicke gut sein wird. In der Verteidigung stand Jonathan Tah wie ein Fels und überzeugte mit einer makellosen Leistung und starkem Zweikampfverhalten.
Anführer Joshua Kimmich zeigte mit seinem unermüdlichen Einsatz erneut, warum er die Binde trägt. Im Mittelfeld ackerte zudem Pascal Groß mannschaftsdienlich und zuverlässig. Und in der Abwehrreihe agierte Nico Schlotterbeck nach seiner jüngsten Kritik souverän und vermied jegliches Risiko.
Wackelkandidaten: Für wen wird es jetzt eng?
Allerdings lief nicht bei allen alles rund. Beim Gegentreffer machte Leon Goretzka keine gute Figur, da der Abstand zum Gegenspieler zu groß war. Ebenso unglücklich agierte der Stuttgarter Josha Vagnoman in der gleichen Situation, als er sich einfach überwinden ließ. Im Angriff mangelte es Serge Gnabry an seiner üblichen Durchschlagskraft. Leroy Sané wiederum konnte als Einwechselspieler in den zehn Minuten seiner Einsatzzeit keine Impulse geben. Ob er mit zur WM fährt, dürfte nun verstärkt debattiert werden.
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat jetzt die Qual der Wahl. Akteure wie Undav und Havertz haben ihre Nominierung quasi zementiert, doch bei anderen bleiben erhebliche Zweifel. Die nächste Zeit wird spannend, denn dann wird sich entscheiden, wer das endgültige Ticket für die Weltmeisterschaft löst. (red)
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