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DFB-Boss schaltet sich einBernd Neuendorf reagiert auf verweigerte Visa für Fans

Fußball-WM 2026 - Training Deutschland

Copyright: Federico Gambarini/dpa

Blickt mit Sorge auf die Situation für ivorische Fans: Bernd Neuendorf. (Archivbild)

WM-Zoff: Dürfen Fans des DFB-Gegners nicht in die USA?

WM-Zoff um Einreise! Dürfen die Fans von Deutschlands Gegner nicht in die USA? Meldungen, dass Anhänger der Elfenbeinküste keine Visa für die Fußball-WM bekommen, rufen bei DFB-Präsident Bernd Neuendorf (64) große Besorgnis hervor.

„Wenn es so wäre, fände ich es grundsätzlich problematisch, wenn pauschal Menschen einfach abgewiesen werden als Gruppe. Das wäre ein Vorgang, der für meine Begriffe so nicht nachvollziehbar wäre“, so die deutlichen Worte des DFB-Chefs bei einer Veranstaltung im New Yorker German House of Soccer.

Neuendorf betonte, seine Informationen stammten aus den Medien, weshalb er sich bewusst im Konjunktiv ausdrücke. Zuvor wurde bekannt, dass zahlreichen ivorischen Fans die Einreisedokumente verweigert worden sein sollen. Besonders heikel: Die Elfenbeinküste ist am 20. Juni in Toronto der zweite Gruppengegner für Deutschland. An diesem Sonntag (13. Juni 2026) trifft die Elfenbeinküste in Philadelphia auf Ecuador.

Immer wieder Einreise-Ärger

Die Vorschriften für die Einreise in die Vereinigten Staaten sind ein riesiges Thema bei diesem Turnier. Für einen handfesten Skandal sorgte der Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Artan (34), dem der Zutritt verwehrt wurde. Der Vorwurf: angebliche Kontakte zu einer terroristischen Vereinigung.

Man könne davon ausgehen, dass er sich „um diese Sachen kümmere“, erklärte Neuendorf auf die Frage, wie der Verband mit solch politisch brisanten Angelegenheiten umgeht. Er deutete an, dass es manchmal klüger sei, diskret im Hintergrund zu agieren, anstatt den Weg über die Medien zu suchen. „Das tue ich, das versuchen wir auch in dieser Frage“, bekräftigte er, nannte aber keine weiteren Einzelheiten.

Die Lehren aus dem Katar-Debakel

Die ganze Angelegenheit weckt unschöne Erinnerungen an die WM 2022 in Katar. Damals protestierte das deutsche Team vor dem Auftaktspiel gegen Japan mit einer Geste gegen die FIFA, indem sich die Spieler die Hand vor den Mund hielten. Der Weltverband hatte es ihnen untersagt, die „One Love“-Kapitänsbinde zu tragen.

„Meine Lehre daraus ist, dass man solche Debatten möglichst aus so einem Turnier heraushalten muss“, resümierte Neuendorf mit Blick auf die Ereignisse vor vier Jahren. Derartige Diskussionen seien eine Ablenkung für die Spieler. Für ihn als Verbandschef sei aber auch klar: „Wenn es Themen gibt, bin ich gerne bereit, sie zu beantworten.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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