Nach böser Vorgeschichte Deutsche Bahn startet verrückte Frankfurt-Aktion – Ex-FC-Star stichelt

Die Spieler von Eintracht Frankfurt lassen sich von ihren Fans für den Finaleinzug in der Europa League feiern.

Die Spieler von Eintracht Frankfurt ließen sich am Donnerstag (5. Mai 2022) für den Finaleinzug in der Europa League feiern. Das brachte die Deutsche Bahn auf eine Idee.

Frankfurt steht im Finale der Europa League und alle wollen hin: Um die Fans der Hessen nach Sevilla zu befördern, könnte ein Sonderzug zum Einsatz kommen. Ein ehemaliger Profi des 1. FC Köln hält davon allerdings wenig.

Eintracht Frankfurt hat es gepackt! Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner (47) steht nach den zwei Siegen im Halbfinale gegen West Ham United im Finale der Europa League.

Das Endspiel wird am 18. Mai 2022 in Sevilla ausgetragen – und zwar gegen die Rangers aus dem schottischen Glasgow. Natürlich wollen möglichst viele Anhängerinnen und Anhänger von Eintracht Frankfurt das Spiel live vor Ort verfolgen. Doch nicht nur die Tickets fürs Stadion sind rar, auch Flüge nach Südspanien sind nur noch für viel Geld zu ergattern.

Sonderzug nach Sevilla? Verrückte Bahn-Aktion bei Twitter

Die Deutsche Bahn hat daher nun selbst in den Raum geworfen, eventuell einen Sonderzug für die mitreisenden Frankfurter bereitzustellen, allerdings nur unter einer Voraussetzung.

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Der offizielle Bahn-Account postete am Freitag (6. Mai 2022) bei Twitter: „Wir haben ein paar Eintracht-Fans im Team sitzen. Und mit denen einen Deal ausgehandelt: Bei 753.056 Likes schicken wir einen Sonderzug nach Sevilla.“ Die Zahl ist nicht zufällig gewählt, sie entspricht der Bevölkerung Frankfurts.

Stand am Freitagnachmittag, 14 Uhr: Knapp 60.000 Likes. Das Ziel der Bahn: Möglichst viele Likes für das Angebot über Social-Media abzugreifen. Doch statt rein positiver Resonanz bekam das Unternehmen auch Hohn und Spott ab.

Marco Höger spottet über Angebot der Deutschen Bahn

Das Sportportal „Spox“ teilte den Tweet der Bahn beispielsweise bei Instagram – und dort ließ ein ehemaliger Spieler des 1. FC Köln einen fiesen Kommentar ab.

In der Kommentarspalte schrieb Marco Höger (32), der zwischen 2016 und 2021 für die Geißböcke auflief, zu einem möglichen Sonderzug der Deutschen Bahn nach Sevilla: „Der dann zu spät kommt...“

Kölns Marco Höger im Zweikampf mit Frankfurts Ante Rebic.

Kölns Marco Höger im Zweikampf mit Frankfurts Ante Rebic am 10. Februar 2017.

Eine Anspielung auf die häufigen Verspätungen der Züge der Deutschen Bahn. Nach gut einer Stunde erhielt der gebürtige Kölner Höger knapp 1000 Likes für seine zynische Bemerkung: Top-Kommentar!

Marco Höger spricht aus Erfahrung über Bahn-Probleme

Marco Höger spielte nicht nur für den 1. FC Köln, er lief auch für Alemannia Aachen und den FC Schalke 04 auf. In der Jugend kickte Höger außerdem für den Nachwuchs von Bayer 04 Leverkusen. Seit dem 11. August 2021 steht Marco Höger beim Drittligisten Waldhof Mannheim unter Vertrag.

Dort hatte er zuletzt selber Ärger mit der Bahn: Weil sein Zug aus Köln nach Mannheim ausgefallen war, kam er zu spät zum Training und flog für das folgende Gastspiel in Osnabrück aus der Startelf. Auf der Rückfahrt nach dem 1:1 in Niedersachsen hatte der Zug dann Verspätung. Nicht nur dieses Beispiel zeigt: Ganz aus der Luft gegriffen ist die Höger-Vermutung definitiv nicht.

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