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„Das Tor ist ihr gewidmet“Heidenheim-Profi trifft nach Krebsdiagnose seiner Partnerin

Zu Tränen gerührt: Eren Dinkci

Copyright: Tom Weller/dpa

Zu Tränen gerührt: Eren Dinkci

Gänsehaut-Moment: Dinkcis Tor für seine kranke Freundin.

Ein Moment, der unter die Haut geht! Eren Dinkci (24) kämpfte nach seinem Treffer mit den Tränen. Sein Tor zum 2:0 für den 1. FC Heidenheim im Kellerduell gegen den FC St. Pauli war so viel mehr als nur ein Tor. Es war sein erster Treffer, seit seine Freundin die niederschmetternde Diagnose erhielt.

Der sichtlich ergriffene Fußballer sagte nach der Partie: „So ein Tor gibt natürlich auch Kraft“. Er machte auch sofort klar, für wen dieser Treffer war: „Das Tor ist ihr gewidmet, ganz klar. Und ich hoffe, dass sie sich gefreut hat und ihr das Tor auch ein bisschen Kraft schenkt.“

Der Hintergrund ist ernst: Ende Januar wurde bei der Partnerin des Stürmers Blutkrebs diagnostiziert, wie die dpa meldet. Daraufhin wurde in Heidenheim eine Registrierungsaktion der DKMS ins Leben gerufen. Der Verein sprach von einer „überwältigenden“ Reaktion der Menschen. Dinkci äußerte sich bei DAZN dankbar: „Es freut mich, dass wir in dieser Fußball-Welt so eine Sache auf die Beine stellen können“.

Riesiger Zusammenhalt im Team

Die Mannschaft steht voll hinter Dinkci. Teamkollege Niklas Dorsch, sein Nachbar in der Umkleide, fand bewegende Worte über die schwere Zeit: „Er hat im Privaten extrem viel einzustecken in letzter Zeit. Er ist ein absoluter Goldjunge. Ich freue mich für ihn extrem und wir versuchen, ihn als Mannschaft aufzufangen.“

Auch Trainer Frank Schmidt war sichtlich ergriffen. Für ihn war es kein Zufall, dass gerade Dinkci zum Matchwinner wurde, das passe „ins Bild“. Der Trainer erklärte weiter: „Er schafft es im Training, in den Spielen, auch mal den Kopf kurz freizubekommen“. Schmidt fügte hinzu: „Man kann alles erreichen, wenn man zusammenhält, und deswegen ist es sehr emotional.“

Ein Funke Hoffnung im Abstiegskrimi

Dieses Tor war nicht nur für die Seele wichtig, sondern auch für die Tabelle überlebensnotwendig. Eine Niederlage gegen die Mannschaft aus Hamburg hätte den direkten Abstieg für den FCH bedeutet. Jetzt sind es nur noch vier Punkte bis zum Relegationsplatz, und es sind noch drei Partien zu spielen. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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