Köln verliert Derby, Bayern dreht 0:3, Abstiegskampf pur
Bittere Derby-PleiteFC verliert 1:2 gegen Leverkusen – erste Niederlage für Wagner

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Die Meister-Bayern fanden in Mainz lange Zeit nicht ins Spiel - drehten dann aber auf.
Eine bittere Pille für den 1. FC Köln: Die Niederlage im kleinen Rhein-Derby lässt den Club weiter tief im Abstiegskampf stecken. Während in Köln die Nerven flattern, hat der FC Bayern München seine Generalprobe für die Champions League mit einer spektakulären Aufholjagd gemeistert.
Zum Mann des Spiels für Bayer Leverkusen wurde Patrik Schick, der mit einem Doppelpack (43. per Handelfmeter und 52.) die Hoffnungen auf die Königsklasse aufrechterhielt. Beim 1. FC Köln konnte der eingewechselte Luca Waldschmidt (78.) nur noch verkürzen. Die 1:2-Derby-Pleite sorgt dafür, dass das große Bangen im Abstiegskampf weitergeht. Besonders schmerzhaft: Es war die erste Niederlage für die Heimmannschaft unter der Regie von Trainer René Wagner.
Bayern dreht Spiel nach 0:3-Rückstand zur Pause
Eine völlig andere Achterbahn der Gefühle erlebten die Anhänger des FC Bayern. In Mainz sah es für den Rekordmeister zur Halbzeit nach einer richtigen Blamage aus. 3:0 führten die Gastgeber durch Treffer von Dominik Kohr (15.), Paul Nebel (29.) und Sheraldo Becker (45.+2). Coach Vincent Kompany hatte im Vergleich zum Pokalsieg in Leverkusen acht Positionen verändert – eine Maßnahme, die sich zunächst als fatal erwies.

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Küsschen für den Mainzer Torschützen zum 1:0: Nadiem Amiri (l) freut sich mit Dominik Kohr.
Nach der Pause brachten Harry Kane und Michael Olise jedoch frischen Wind – und das Spielgeschehen kippte dramatisch. Nicolas Jackson (53.), Olise (73.) mit einem sehenswerten Schlenzer, Jamal Musiala (81.) und Kane (83.) sorgten für die Wende. Es war das erste Mal seit 1976, dass die Münchner einen 0:3-Pausenrückstand noch in einen Sieg verwandeln konnten – damals beim legendären 6:5 in Bochum.
Überlebenskampf: Heidenheim mit wichtigem Sieg
Im Tabellenkeller schöpft das Schlusslicht Heidenheim nach einem 2:0 (1:0) gegen den Tabellen-16. FC St. Pauli wieder Mut. Eine Pleite hätte den Abstieg quasi besiegelt, doch die Truppe von Trainer Frank Schmidt legte furios los. Angreifer Budu Siwsiwadse traf bereits nach drei Minuten, Eren Dinkci (82.) machte in der Endphase den Deckel drauf. Der Abstand auf die Hamburger beträgt nun nur noch vier Punkte.

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Ballgewandt: Heidenheims Marvin Pieringer (r).
Der VfL Wolfsburg hingegen verpasste beim 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach einen entscheidenden Heimsieg und bleibt Vorletzter. Der Rückstand auf St. Pauli ist aber auf einen Punkt geschrumpft, und am letzten Spieltag kommt es zum direkten Duell am Millerntor. Die Gladbacher holten einen weiteren Punkt für den Klassenerhalt und sahen in der Nachspielzeit noch eine glatt Rote Karte für Jens Castrop (90.+2).

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Hoch das Bein: Der Gladbacher Philipp Sander (r) geht gegen Wolfsburgs Mohamed Amoura beherzt zur Sache.
Augsburg feiert Klassenerhalt, Frankfurt rückt vor
Grund zur Freude gab es stattdessen beim FC Augsburg. Nach dem 1:1 (1:0) gegen Eintracht Frankfurt ist der Klassenerhalt gesichert, der FCA kann für seine 16. Bundesliga-Saison planen. Anton Kade (44.) hatte die Hausherren in Führung gebracht, Ritsu Doan (66.) glich für die Hessen aus, die durch das Remis vorläufig auf Rang sieben vorrücken. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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