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Debatte um kulturelle Aneignung Das sagt Jürgen Klopp über Winnetou und Karl May

Trainer Jürgen Klopp von Liverpool steht vor Beginn des Spiels zwischen Liverpool und Leipzig im Stadion.

Jürgen Klopp, Trainer des FC Liverpool, vor einem Testspiel gegen RB Leipzig am 21. Juli 2022.

In Deutschland tobt die Debatte um kulturelle Aneignung und Rassismus rund um die Winnetou-Romane von Karl May. Liverpools Trainer Jürgen Klopp erklärt im Interview, warum er durch Winnetou geprägt wurde.

Startrainer Jürgen Klopp sieht die Romanfigur Winnetou von Karl May als persönliches Vorbild. „Wer mich auch erzogen hat, ist Winnetou, Karl May“, sagte der Coach des FC Liverpool im Sport1-Podcast „Leadertalk“.

„Bis heute verstehe ich nicht, wieso damals Pierre Brice erschossen wurde und nicht Lex Barker. Da hast du Winnetou geguckt und gedacht, am Ende gewinnen immer die Guten“, ergänzte Klopp (55).

Klopp will „an das Gute glauben“

Brice hatte in den Verfilmungen der Romane den Apachen-Häuptling Winnetou gespielt, Barker dessen Blutsbruder Old Shatterhand.

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Klopp sagte weiter: „Bis heute bin ich ein großer Verfechter des Happy End. Ich will an das Gute glauben. Ich weiß, es ist nicht immer gut.“

Es gebe aber die Bereiche, „wo wir alles tun, damit es eben gut ausgeht, weil wir nur dieses eine Leben haben, soweit wir wissen“, betonte der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund und des FSV Mainz 05: „Und unsere Aufgabe ist es, es so cool und schön zu machen, wie es geht. Und das versuche ich.“

In Deutschland gibt es derzeit eine Debatte um kulturelle Aneignung und Rassismus rund um die Winnetou-Erzählungen. Sie begann, nachdem der Verlag Ravensburger Mitte August angekündigt hatte, die Auslieferung zweier Kinderbücher zum gleichnamigen Film „Der junge Häuptling Winnetou“ zu stoppen und aus dem Programm zu nehmen. Klopp äußerte sich nicht zu diesen Kontroversen. (dpa)

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